Hörsaal

Studiengänge

Die Rechtswissenschaftliche Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena bietet eine rechtswissenschaftliche Ausbildung in folgenden grundständigen Studiengängen an:

Rechtswissenschaft mit dem Abschluss Erste Prüfung Inhalt einblenden

Der Studiengang "Rechtswissenschaft" mit dem Abschluss Erste Prüfung (Erstes Juristisches Staatsexamen) ist Voraussetzung für alle klassischen Berufsfelder eines Juristen. Die Studierenden sollen sich im Studium die Kenntnisse der Rechtsordnung mit ihren geschichtlichen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und rechtsphilosophischen Grundlagen sowie ihren völker- und europarechtlichen Bezügen aneignen.

Das Studium ist dabei in die Teilrechtsgebiete Zivilrecht, Öffentliches Recht und Strafrecht gegliedert. Die Regelstudienzeit beträgt 9 Fachsemester.

Es wird empfohlen, das Studium zum Wintersemester zu beginnen. Bis zum Ende des vierten Fachsemesters sind die erforderlichen Leistungsnachweise für die Zwischenprüfung zu bestehen.

Weitere Informationen und Links:

Geltende Vorschriften:

Alle für den Studiengang "Rechtswissenschaft" (Erste Prüfung) geltenden Vorschriften können Sie hier einsehen.

Rechtlicher Teil des Studiengangs "Wirtschaftslehre/Recht" (Lehramt an Gymnasien) Inhalt einblenden

Der Lehramtsstudiengang "Wirtschaftslehre/Recht" an der Friedrich-Schiller-Universität Jena wird nur für das Lehramt an Gymnasien angeboten.

Er integriert drei Teilfächer: Rechtswissenschaften, Wirtschaftswissenschaften und Fachdidaktik des Wirtschaftslehre- und Rechtsunterrichts. Das Studium der fachwissenschaftlichen Teilfächer eröffnet den Studierenden einen Zugang zu ausgewählten Wissensbeständen, grundlegenden Theorien und Modellen, Fragestellungen und Verfahrensweisen sowohl der Rechts- als auch der Wirtschaftswissenschaft. In der Auseinandersetzung mit den Grundlagen, der Geschichte und charakteristischen Erscheinungen des ökonomischen Handelns von Wirtschaftssubjekten und der rechtlichen Rahmenbedingungen dieses Handelns erweitern und vertiefen die Studierenden ihr Verständnis der Prozesse und Ergebnisse ökonomischer Handlungen in Unternehmen und Gesellschaft.

Das fachdidaktische Studium zielt darauf ab, die Studierenden zur von wissenschaftlichen Kriterien geleiteten Planung, Durchführung und Evaluation von Wirtschaftslehre- und Rechtsunterricht zu befähigen. Thematisiert werden u. a. die Auswahl, Begründung und Legitimation von Unterrichtszielen, -gegenständen, -methoden und -medien sowie die Diagnosemöglichkeiten für den Wirtschaftslehre- und Rechtsunterricht.

Weitere Informationen zum Studiengang:

Studien- und Prüfungsordnung des Studiengangs

Musterstudienplan einschließlich Praxissemester

Modulkatalog

Rechtswissenschaft als Ergänzungsfach (B.A.) Inhalt einblenden

An der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena kann das Fach "Rechtswissenschaft" als Ergänzungsfach mit dem Abschluss Bachelor of Arts in reformierter Form studiert werden. Die Rechtswissenschaftliche Fakultät hat das Ergänzungsfach neu konzipiert und unter den Gesichtspunkten der Studierbarkeit, der Praxisrelevanz und des Bezuges zum jeweiligen Kernfach neu gegliedert und das Studienangebot vielfältig erweitert.

Das Studium des Bachelor-Ergänzungsfaches "Rechtswissenschaft" kann an in einem von drei Rechtsgebieten belegt werden. Angeboten werden die Rechtsgebiete "Öffentliches Recht", "Zivilrecht" und "Strafrecht". Das Studium ist schwerpunktmäßig auf nur ein Rechtsgebiet ausgerichtet, enthält jedoch auch einzelne Veranstaltungen aus anderen Rechtsgebieten, um das rechtliche Grundwissen zu erweitern.

Im Studium der "Rechtswissenschaft" als Ergänzungsfach sollen das juristische Grundverständnis, fachspezifische Kenntnisse und Fähigkeiten sowie die juristische Methodik vermittelt werden. Durch die Einübung der juristischen Denkweise, die Kenntnis der Terminologie und der Rechtsinhalte sowie das exemplarische Erlernen der juristischen Falllösungstechnik sollen die beruflichen Einsatzmöglichkeiten für die Studierenden im jeweiligen Kernfach vielfältig erweitert werden.

Das Studium verfolgt das Ziel, dass der Studierende einfache juristische Sachverhalte selbstständig begutachten kann und in dem gewählten Rechtsgebiet rechtliche Grundkenntnisse erwirbt. Die Befähigung zum wissenschaftlichen Arbeiten wird insbesondere durch studienbegleitende Hausarbeiten und eine Seminararbeit dokumentiert. Das Studium eines speziellen Rechtsgebietes eröffnet den Studierenden einen Zugang zu speziellen Wissensbeständen, grundlegenden Theorien und Modellen sowie zu Verfahrensweisen und Falllösungstechniken.

Das Studium gliedert sich in Pflicht- und Wahlpflichtmodule. In den Grundmodulen des gewählten Rechtsgebietes erlernt der Studierende das juristische Basiswissen. Mit dem Besuch spezieller Aufbau- und Vertiefungsmodule soll dieses Wissen erweitert und vertieft werden. Durch geeignete Grundlagenveranstaltungen zur Rechtsgeschichte, Rechtsphilosophie, Rechtstheorie und Rechtssoziologie soll der Studierende ein juristisches Hintergrundwissen erwerben.

Materialien und Hinweise zum Studiengang:

Musterstudienpläne für die Rechtsgebiete "Öffentliches Recht", "Zivilrecht" und "Strafrecht"

Modulkatalog

Studienordnung

Zudem ist eine rechtswissenschaftliche Weiterbildung in folgenden Studiengängen möglich:

"Privates und Öffentliches Wirtschaftsrecht" (LL.M. oec) Inhalt einblenden

Unsere Fakultät bietet seit dem Wintersemester 1998/1999 das Aufbaustudium "Privates und Öffentliches Wirtschaftsrecht" an, das sowohl von den Studierenden als auch der Praxis hervorragend angenommen wird.

Das Aufbaustudium dient der Vertiefung und Erweiterung der Kenntnisse des privaten und öffentlichen Wirtschaftsrechts unter besonderer Berücksichtigung europäischer und internationaler Bezüge, um so den Berufsstart z.B. als Wirtschaftsanwalt in einer mittleren oder großen international tätigen Kanzlei, als Syndikus oder Justitiar in einem Wirtschaftsunternehmen oder Verband zu erleichtern. Neben wissenschaftlichen Kenntnissen vermittelt es praxisbezogene Fähigkeiten und Methodik. Der Praxisbezug wird u.a. durch zahlreiche von Praktikern gehaltene Veranstaltungen sowie ein achtwöchiges Praktikum in einem Unternehmen oder einer überregionalen Wirtschaftskanzlei gewährleistet. Die Breite der Veranstaltungen und die freie Wahl der Ergänzungsfächer fördert sowohl eine eigenverantwortliche Schwerpunktsetzung als auch die Erarbeitung eines wirtschaftsrechtlichen Grundverständnisses.

Erfolgreichen Absolventen wird der akademische Grad "legum magistra/magister in oeconomics" (LL.M. oec.) verliehen.

Das Studium umfasst Pflichtveranstaltungen im Umfang von insgesamt 36 Semesterwochenstunden (SWS), und zwar in den grundlegenden Bereichen des privaten und öffentlichen Wirtschaftsrechts, der Wirtschaftswissenschaften sowie in verschiedenen Ergänzungsfächern. Im Verlauf des Studiums sind mindestens zwei (Pflicht-)Seminare zu belegen. Die Veranstaltungen sind so zu wählen, dass mindestens 4 SWS einen internationalen oder europarechtlichen Aspekt abdecken. Der Studiengang wird durch eine Magisterarbeit abgeschlossen.  

Weitere Informationen und Hinweise:

Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2019 [pdf 156KB] (Stand: 18.03.2019)

Studien- und Prüfungsordnung

"Rechtswissenschaft für außerhalb des Geltungsbereiches des Grundgesetzes graduierte Juristen" (LL.M.) Inhalt einblenden

Unsere Fakultät bietet einen postgradualen Studiengang der Rechtswissenschaften mit Abschluss eines Magistra/Magister Legum (LL.M.) an, der von außerhalb Deutschlands graduierten Juristen belegt werden kann. Ziel des Magisterstudiums ist es, ausländische Studierende mit den Grundzügen der deutschen Rechtsordnung vertraut zu machen und ihre Kenntnisse in einem gewählten Rechtsgebiet wissenschaftlich zu vertiefen. Die Regelstudienzeit beträgt 2 Semester. Voraussetzung für das Studium ist eines dem deutschen Rechtsstudium in seinen Anforderungen gleichwertiges Studium sowie die ausreichende Beherrschung der deutschen Sprache in Wort und Schrift. Der Aufbaustudiengang ist kostenfrei. Jeder Student wird von einem Hochschullehrer der Rechtswissenschaftlichen Fakultät betreut.

Das Magisterstudium ist ein Aufbaustudium an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät mit dem Abschluß "Magister Legum" (LL.M.).

Im Rahmen des Magisterstudiums sollen die Grundzüge des Bürgerlichen Rechts, des Öffentlichen Rechts und des Strafrechts vermittelt werden. Das Studium schließt mit einer Magisterprüfung, die aus einer Magisterarbeit und einer mündlichen Prüfung besteht.

Die angebotenen Lehrveranstaltungen können für jedes Semester dem Vorlesungsverzeichnis der Fakultät (Friedolin) entnommen werden.

Bei Unklarheiten und Fragen können Sie sich jederzeit per E-Mail oder zu den Sprechzeiten an die Studienfachberatung (Zi. 2.50) wenden.

Bitte beachten Sie die für Ihr Studium erforderlichen Antragsformulare.

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Studieninteressierte
können sich bei Fragen zu den Zulassungsvoraussetzungen oder zur Bewerbung an das Internationale Büro wenden.

Zudem werden folgende Zertifikatsstudiengänge angeboten:

Studienprogramm "Arbeitsrecht, Organisation und Personalmanagement" Inhalt einblenden

Neben den klassischen Justizberufen gehören die Personalabteilungen der Unternehmen zu den wichtigsten Einsatzgebieten arbeitsrechtlich versierter Juristen. Aus Sicht der Unternehmen wird jedoch stets beklagt, dass den Juristen nach Abschluss ihrer klassischen Ausbildung das notwendige betriebswirtschaftliche know-how für den Einsatz in den Personalabteilungen fehlt.

Um dieses Defizit abzumildern und die Bewerbungschancen der Jenaer Studierenden zu erhöhen, haben die Rechtswissenschaftliche Fakultät und die Wirtschafts-wissenschaftliche Fakultät ein Ergänzungsstudium eingerichtet, das die Bereiche Arbeitsrecht, Organisation und Personalmanagement miteinander verbindet.

Für die Studierenden des arbeitsrechtlichen Schwerpunktbereiches ist diese Zusatzqualifikation die ideale Ergänzung, da sich die zu belegenden Veranstaltungen decken und die während des Schwerpunkbereichsstudiums erbrachten Teilleistungen für den Erwerb des Abschlusses (Zertifikat) vollständig angerechnet werden können. Als zusätzliche Leistung müssen sie lediglich noch den personalwirtschaftlichen Teil absolvieren. Das kann ebenfalls bereits während des Jurastudiums geschehen. Am besten eignet sich aber die Zeit nach den Examensklausuren bis zur mündlichen Prüfung sowie die "Pause" bis zum Beginn des Referendardienstes, um die personalwirtschaftlichen Lehrveranstaltungen zu besuchen.

Materialien und Links zum Zertifikatsprogramm:

Studien- und Prüfungsordnung

Anträge und Merkblätter

Informationen zum jeweiligen Semesterangebot finden sich auf der Homepage der Lehrstühle Prof. Seifert, Prof. Fischer sowie Prof. Walgenbach sowie im Vorlesungsverzeichnis.

Studienprogramm "Energierecht" Inhalt einblenden

Nicht erst seit dem Beginn der Energiewende besteht in deutschen Kanzleien und den regionalen wie überregionalen Energieversorgungsunternehmen ein Bedarf an Fachkräften, die sich mit dem Energierecht, seinen wirtschaftlichen und ökologischen Determinanten sowie seinen naturwissenschaftlichen Vorbedingungen auskennen. Vor diesem Hintergrund hat das Institut für Energiewirtschaftsrecht an der Friedrich-Schiller-Universität Jena Kompetenzzentrum für Technik, Wirtschaft, Recht e.V. beginnend mit dem Sommersemester 2015 zur Ergänzung des Studienprogramms an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät das Zertifikatsstudium im Energierecht initiiert. Die Konzeption des von der Rechtswissenschaftlichen Fakultät angebotenen Zertifikatsstudiums erfolgte durch das  Institut für Energiewirtschaftsrecht in enger Zusammenarbeit mit der Stiftung Umweltenergierecht, die auch die Lehrangebote zum Umweltenergierecht und zum Recht der erneuerbaren Energien inhaltlich verantwortet und gestaltet.

Studierenden im Bereich der Rechtswissenschaft sowie der am Institut für Energiewirtschaftsrecht beteiligten anderen Fakultäten der Friedrich-Schiller-Universität Jena (Chemisch-Geowissenschaftliche Fakultät, Physikalisch-Astronomische Fakultät, Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät) wird damit die Möglichkeit eröffnet, ihre Kenntnisse im Energierecht fundiert zu vertiefen und dies durch Ablegen des Zertifikats im Energierecht brauchbar zu belegen. Gegenstand des auf vier bis sechs Semester angelegten Studienprogramms sind das Energiewirtschaftsrecht sowie die technischen, wirtschaftlichen und naturwissenschaftlichen Grundlagen der Energiewirtschaft.

Die Registrierung für das Zertifikatsstudium erfolgt ab dem Wintersemester 2015/2016 über das Prüfungsamt der Rechtswissenschaftlichen Fakultät.

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