- Gemeinsam mit Sarah Jäger und Michael Wermke: Kindeswohl zwischen Verantwortung und AutonomieExterner Link - Juristische, theologische und pädagogische Zugänge. Mohr Siebeck Verlag Tübingen, 2023. 170 Seiten (erscheint im September 2023)
Vom Kindeswohl ist meist dann die Rede, wenn es gefährdet scheint und Anlass für staatliche Eingriffe bietet. Doch setzt es eine positive Vorstellung des Kindeswohls voraus, um einen Maßstab für das zu vermeidende Negative zu bilden. Sein Verständnis unterliegt seit geraumer Zeit einem großen Wandel. Der Begriff schafft in seiner semantischen Offenheit Entscheidungsspielräume für Institutionen. Er ermöglicht die Autonomie des Kindes, gewährleistet aber zugleich den Eltern Freiräume in der Erziehung. Wie eine das Gute betonende sowie zeitgemäße Bestimmung von Kindeswohl gelingen und eine wohlbegründete Verantwortung des Staates für das gefährdete Kind ausgestaltet sein sollte, bildet den Gegenstand dieses Bandes. Er sammelt Stimmen aus der Ethik, Pädagogik, Rechtswissenschaft und Theologie.
Mit Beiträgen von Zsolt Balla, Wiebke Brose, Sarah Jäger, Elisabeth Koch, Martina Kumlehn, Anna Leisner-Egensperger, Adrian Schmidt-Recla, Edward Schramm, Michael Wermke und Mathias Wirth.
- Gemeinsam mit Patrick Kranz, Ronja Sanow und Meltem Tan: Sexualstrafrecht - Dogmatische und kriminalpolitische Perspektiven. KriPoZ (Kriminalpolitische Zeitung) JuP (Junges Publizieren) Sammelband 2021. Open Access-Zugang zu diesem Sammelband hierExterner Link. Download des gesamtes Sammelbandes im PDF-Format hierpdf, 5 mb.
Die Beiträge dieses Sammelbandes entspringen einem Seminar, das der Lehrstuhl im Sommersemester 2021 in den Dornburger Schlössern in Präsenz veranstaltet hat. Mit Beiträgen von Anne-Sophie Daume, Chiara Dechering, Karen Faehling, Greta Gärtner, Chris Göppner, Maria Haase, Isvant Heinemann, Johann Maximilian Höpfner, Sarah Marie Pietsch und Lukas Volkmann.
Kunst und Literatur sind Seismografen: Sie erspüren Veränderungen. Und nicht selten sind sie ihrer Zeit voraus und nehmen neue Wahrheiten vorweg. Welche Bedeutung solche künstlerischen Erkenntnis- und Wahrnehmungsvorsprünge auch für die Beschäftigung mit dem Recht haben können, versucht dieser Band anhand von Beispielen aufzuzeigen. Der Bogen der hier versammelten Beiträge von neun Autorinnen und Autoren spannt sich von einer Einführung zum Themengeflecht von Dichtung, Wahrheit und Recht über die Beschäftigung mit Werken von William Shakespeare, Charles Reade, Alexander Wassiljewitsch Suchowo-Kobylin, George Orwell, Peter Kurczek und Ingeborg Bachmann sowie einen Auszug aus dem Roman „Justizpalast“ von Petra Morsbach bis hin bis zur Krimiserie „Tatort“.
Mit Beiträgen von Katrin Becker, Hendrik Buhl, Walter Koschmal, Petra Morsbach, Franz Reimer, Edward Schramm, Klaus Stiersdorfer, Smaro Tassi und Tonio Walter.
- Gemeinsam mit Giorgi Tumanishvili und Bachana Jishkariani: Das georgische Strafverfahrensrecht unter dem Einfluss des Europäischen und Internationalen Rechts. Tbilisi 2019.
Open Access: Das gesamte Handbuch kann hier kostenlos heruntergeladen werden: Downloadpdf, 2 mb
- Leihmutterschaft und FamilieExterner Link: Impulse aus Recht, Theologie und Medizin. 267 S. Mit 2 schwarz-weiß Abbildungen und 4 Abbildungen in Farbe. Springer Verlag Berlin Heidelberg 2018. ISBN 978-3-662-56250-5 (Buch) ISBN 978-3-662-56251-2 (eBook).
Rezension von Hartmut Kreß in social.netExterner Link.
Das Buch betrachtet das Thema Leihmutterschaft aus einer breit angelegten, interdisziplinären Perspektive. In Deutschland ist die Leihmutterschaft verboten, in vielen anderen Ländern legal. Viele Menschen erfüllen sich den Wunsch nach einem Kind daher im Wege einer Leihmutterschaft im Ausland. Das Buch nimmt dies zum Anlass, aktuelle Erkenntnisse und Impulse aus der Rechtswissenschaft, Theologie, Soziologie, kindlichen Entwicklungspsychologie, Medizin, Genetik und Philosophie zu diesem Phänomen aufzugreifen und zu analysieren. Im Mittelpunkt steht die Frage, inwiefern sich das Wohl des Kindes, die Interessen der Leihmütter sowie die Bedürfnisse der Wunscheltern in der deutschen Rechtsordnung, der sozialen Wirklichkeit und den kirchlichen Institutionen widerspiegeln.
Herausgegeben von Edward Schramm und Michael Wermke. Mit Beiträgen von Heiner Alwart, Nikolaus Kloepffer, Elisabeth Koch, Thomas Liehr, Gisela Mettele, Nikolai Münch, Thomas Oberhäuser, Miriam Rose, Axel Schölmerich, Sylka Scholz, Edward Schramm, Bernhard Strauß, Friederike Wapler und Michael Wermke.