Symbolfoto/ Smartphone und Notebook im Multimediazentrum der Universität Jena, aufgenommen am 11.01.2017

17. Jenaer Medienrechtliche Gespräche

Medialer Shitstorm: Aushalten oder abwehren?
Symbolfoto/ Smartphone und Notebook im Multimediazentrum der Universität Jena, aufgenommen am 11.01.2017
Foto: Jan-Peter Kasper (Universität Jena)
Veranstaltungseckdaten
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Beginn
Ende
Veranstaltungsart
Vortrag
Videochat
Zoom – Videochat
Weitere Informationen finden Sie in der Veranstaltungsbeschreibung Datenschutzhinweisepdf, 172 kb
Veranstalter
Professor Dr. Christian Alexander und die Thüringer Landesmedienanstalt (TLM)
Ansprechpartner/in
Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Wirtschaftsrecht und Medienrecht
Professor Dr. Christian Alexander
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Öffentlich
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Anmeldung erforderlich
ja

Medialer Shitstorm: Aushalten oder abwehren?

Eine kritische Berichterstattung durch Medien löst nicht selten heftige öffentliche Reaktionen aus. Insbesondere über digitale Medien, zum Beispiel in sozialen Netzwerken oder über Blogs, können sich solche Reaktionen in kürzester Zeit und in rasender Geschwindigkeit ausbreiten. Unter Umständen baut sich ein Shitstorm auf, also eine Welle von negativen Kommentaren, Kritik oder Empörung, die sich im Internet sehr schnell verbreitet.

Die Auslöser für einen Shitstorm können ausgesprochen vielfältig sein. Zu denken ist beispielsweise an kontroverse Aussagen, Skandale, Fehltritte oder unpopuläre Entscheidungen. Mitunter genügen schon der Verdacht eines kritischen Verhaltens oder eine öffentliche Anschuldigung. Von einem Shitstorm können einzelne Personen ebenso wie Unternehmen oder staatliche Einrichtungen betroffen sein.

Ein Shitstorm kann große Aufmerksamkeit erregen, wenn und weil viele Menschen ihre Meinungen und Empörung online äußern. Für Betroffene können sich daraus erhebliche Belastungen ergeben. Sie haben möglicherweise Schwierigkeiten, mit den negativen Auswirkungen umzugehen, und es kann unter Umständen ein erheblicher Ansehensverlust eintreten.

Die 17. Jenaer Medienrechtlichen Gespräche möchten einen Einblick in die vielfältigen Fragen geben, die sich mit kritischer medialer Berichterstattung und darauf aufbauenden Shitstorms verbinden. Unter anderem soll es um die folgenden Aspekte gehen:

  • Wie können sich staatliche Einrichtungen und Private wehren?
  • Wie können Rechte zivilrechtlich geltend gemacht werden?
  • Wer ist für Shitstorms verantwortlich?
  • Welche Strategien gibt es in der öffentlichen Kommunikation beim Umgang mit und als Reaktion auf Shitstorms?

Die Veranstaltung, die online stattfinden wird, bietet die Gelegenheit zur gemeinsamen Diskussion und zum Erfahrungsaustausch.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Aus organisatorischen Gründen wird um eine vorherige Anmeldung bis zum 13. Mai 2024 gebeten.

Programm

Die Anmeldung zur Veranstaltung erfolgt über https://www.rewi.uni-jena.de/jmrg