Globales Lernen

Internationales

Globales Lernen
Foto: Anne Günther/FSU

Sprachen und Jurisprudenz sind eng miteinander verwoben. Hinzu kommt die zunehmende Beeinflussung des deutschen Rechts durch das europäische und internationale Recht. Das Erlernen von Fremdsprachen und die Pflege internationaler Kontakte zählen deshalb mehr denn je zu den Grundvoraussetzungen einer erfolgreichen Berufsfähigkeit als Jurist. Wir bieten daher schon seit langem unseren Studierenden die Möglichkeit, diese Schlüsselqualifikationen bereits während des Jurastudiums zu erwerben. Sehr erfolgreich ist und gut angenommen wird unser Law & Language-Programm.

Darüber hinaus eröffnen unsere internationalen Austauschprogramme die Möglichkeit, Fremdsprachen und ausländische Rechtsordnungen auch "vor Ort" zu erlernen. Denn wir halten es für besonders wichtig, den Erwerb und die Vertiefung von Fremdsprachenkenntnissen mit der Einführung in die Rechts- und Wissenschaftskulturen anderer Länder zu verbinden. Im Rahmen der bestehenden Austauschprogramme können die Studierenden bis zu zwei Semester das Recht des Gastlandes kennenlernen. Die für solche Auslandsaufenthalte aufgewandte Zeit wird auf den Freischuss nicht angerechnet, sodass ein Auslandsstudium nicht nur eine akademische und kulturelle Bereicherung darstellt, sondern auch das Regelstudium nicht beeinträchtigt.

Die Qualität dieser Ausbildung konnte die Rechtswissenschaftliche Fakultät bereits mehrmals bei dem internationalen Völkerrechtswettbewerb Philip C. Jessup Moot Court unter Beweis stellen. Studierende der Fakultät belegten bei den nationalen Vorrunden regelmäßig erste oder zweite Plätze, die zur Teilnahme am internationalen Endausscheid in Washington D.C. qualifizieren. Bei dem jährlich stattfindenden Wettkampf in den USA messen sich Teams von Studierenden aus aller Welt. Aufgabe des Moot Court ist es, einen hypothetischen Völkerrechtsfall bestmöglich zu verhandeln. Trotz der harten Konkurrenz gelang es dem Team der Rechtswissenschaftlichen Fakultät auch in Washington D.C. vordere Plätze zu belegen.

Und auch im größten und renommiertesten Wettbewerb im Bereich des Internationalen Kaufrechts und der Handelsschiedsgerichtsbarkeit, dem Willem C. Vis International Commercial Arbitration Moot, konnte sich die Rechtswissenschaftliche Fakultät etablieren. Hier gelang es unseren Studierenden in den letzten Jahren, sich gegen Teams wie die Harvard Law School, die National University of Singapore oder der London School of Economics zu behaupten. Der seit 1994 stattfindende Wettbewerb zieht jedes Jahr mehr als 300 Law Schools aus der ganzen Welt nach Wien. Erklärtes Ziel des Vis Moots ist es, das Studium im Bereich der internationalen Handelsschiedsgerichtsbarkeit sowie des internationalen Wirtschaftsrechts voranzutreiben und die Beilegung von Wirtschaftsstreitigkeiten im Wege eines Schiedsverfahrens zu fördern.

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