Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Wirtschaftsrecht und Medienrecht

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Willkommen auf den Seiten des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Wirtschaftsrecht und Medienrecht

Prof. Dr. Christian Alexander

Rechtswissenschaftliche Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Carl-Zeiß-Str. 3, 07743 Jena

Telefon: +49 (0) 3641 942-100
Telefax: +49 (0) 3641 942-102

E-Mail

Sprechzeiten

Außerhalb der Vorlesungszeiten: Nach Vereinbarung.

In der Vorlesungszeit im SoSe 2018: Mittwochs, 14.30 bis 15.30 Uhr (Vorherige Anmeldung erbeten).

Gabriele Weidner 

Postadresse:   Friedrich-Schiller-Universität Jena
Rechtswissenschaftliche Fakultät
Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Wirtschaftsrecht und Medienrecht
D-07743 Jena
Standort: Carl-Zeiß-Str. 3, 3. OG, Zi. 3.32
Tel.: + 49 (0)3641/942-100
Fax: + 49 (0)3641/942-102
Mail: gabriele.weidner{at}uni-jena.de

Öffnungszeiten

Montag: 8-11 Uhr
Dienstag: -----
Mittwoch: 8-11 Uhr und 14-15.30 Uhr
Donnerstag: 8-11 Uhr
Freitag: -----

 



 
 
 

 

Prof. Dr. Christian Alexander

Veröffentlichungen

Wissenschaftliche Vorträge und Tagungen

Betreute Promotionsvorhaben und Abschlussarbeiten

Zur Person

Ausbildung und wissenschaftlicher Werdegang

Seit 2011 Universitätsprofessor für Bürgerliches Recht, Wirtschaftsrecht und Medienrecht an der Friedrich-Schiller-Universität Jena
2009 bis 2011 Vertretung des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Kartellrecht, Handels-, Gesellschafts- und Wirtschaftsrecht an der Friedrich-Schiller-Universität Jena
2009 Habilitation an der Ludwig-Maximilians-Universität München; Lehrbefähigung und Lehrbefugnis für die Fächer Bürgerliches Recht, Europäisches Privatrecht, Deutsches und Europäisches Wirtschaftsrecht, Medienrecht und Zivilverfahrensrecht
2003 bis 2009 Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Internationales Recht - Europäisches und Internationales Wirtschaftsrecht - Prof. Dr. Helmut Köhler, Ludwig-Maximilians-Universität München
2001 bis 2003 Juristischer Vorbereitungsdienst (Referendariat) im Bezirk des Kammergerichts Berlin; Stationen unter anderem am Landgericht und Kammergericht, im Justiziariat der Charité sowie im Bundesministerium für Justiz (Referat für Wettbewerbs- und Markenrecht)
2001 Promotion zum Dr. jur.
1998 bis 2001 Wissenschaftliche Hilfskraft und später wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Rechtsvergleichung, Wirtschafts- und Steuerrecht, Prof. Dr. Axel Beater in Greifswald
1993 bis 1998 Studium der Rechtswissenschaft an der (Ernst-Moritz-Arndt-)Universität Greifswald

Mitgliedschaften (Auswahl)

  • Beirat von ELSA-Jena e.V.
  • Deutscher Hochschulverband
  • Deutsche Vereinigung für gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht e. V.
  • Juristische Studiengesellschaft Jena e. V.
  • Wissenschaftliche Vereinigung für das gesamte Regulierungsrecht
  • Zivilrechtslehrervereinigung e. V.

Akademische Selbstverwaltung (Auswahl)

  • 2013-2016 Mitglied des Fakultätsrates an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät
  • Seit 2012 Mitglied der Studienkommission an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät
  • Seit 2013 Vorsitzender des Wahlprüfungsausschusses der Friedrich-Schiller-Universität Jena
  • Seit 2014 Mitglied des Fachbeirats zum Studium Generale an der Friedrich-Schiller-Universität
  • Seit 2016 Bibliotheksbeauftragter der Rechtswissenschaftlichen Fakultät und Mitglied des Bibliotheksausschusses des Senats der Friedrich-Schiller-Universität Jena

 Lehrstuhlinhaber

C_Alexander2  Prof. Dr. Christian Alexander

Raum 3.31

Telefon: 03641/9-42100
Telefax: 03641/9-42102

E-Mail

 

Sekretariat

 weidner3 Gabriele Weidner

Raum 3.32

Telefon: 03641/9-42100
Telefax: 03641/9-42102

E-Mail

Wissenschaftliche Mitarbeiter

Schriftenverzeichnis Mitarbeiter

Robert_E  Robert Endler

Raum 3.30

Telefon: 03641/9-42103

E-Mail
   
 

Maximilian Grubert

Raum 3.29

Telefon: 03641/9-42104

E-Mail

   

Studentische Hilfskräfte

   
 Jüttner2018 Roberto Jüttner

Raum 3.39

Telefon: 03641/9-42525

E-Mail
   
 Dennis_W2

Dennis Wuttke

Raum 3.39

Telefon: 03641/9-42525

E-Mail

Ehemalige Mitarbeiter

Dr. Felix Dörig
Referendariat Berlin

Dr. René Kliebisch
Richter AG Meiningen

Dr. Martin Linsenbarth
Rechtsanwalt in Erfurt

Norwin Sauer
wiss. Mit. Oppenländer Rechstanwälte Stuttgart

Anne-Kristin Schiller
Rechtsanwältin in München

Beatrice Walther
Referendariat OLG Düsseldorf

 

Sommersemester 2018

Im Sommersemester 2018 werden die folgenden Veranstaltungen angeboten: 

Vorlesung Schuldrecht Allgemeiner Teil

Dienstag 12.00 - 14.00 Uhr, HS 2 

Mittwoch 12.00 - 14.00 Uhr, HS 3

Zwischenprüfungsklausur: Dienstag, 17.07.2018, 12.00 - 14.00 Uhr

Ausgabe der Hausarbeit: Dienstag, 17.07.2018 (Sachverhalt online abrufbar)

Vorlesung Privates Medienrecht

Montags 16.00 - 18.00 Uhr, SR 307

Vorlesungsabschlussklausur: Dienstag, 10.07.2018, 16.00 - 18.00 Uhr

Examensrepetitorium Bürgerliches Recht 

Dienstag, Mittwoch, Donnerstag (Termine: 22./23./24.5.; 29./30./31.5.; 5./6./7.6.; 12./13./14.6.) 8.30 - 10.00 Uhr, Hörsaal August-Bebel-Str. 4

Kolloquium zur mündlichen Staatsexamensprüfung Grundzüge des Zivilrechts (Lehramt)

Beachten Sie bitte die gesonderten Informationen bei Moodle.

Examens- und Übungsseminar: „Innovation und Imitation im Wettbewerb"

Blockveranstaltung am 15.07.2018

Vorbesprechung am 10.04.2018, 15.00 Uhr, Raum 2.46


Dr. Heiner: Intensivkurs zur Examensvorbereitung im Bürgerlichen Recht und Zivilprozessrecht

20.07.2018, 14.00 - 18.00 Uhr

21.07.2018, 9.00 - 17.30 Uhr

27.07.2018, 14.00 - 18.00 Uhr

28.07.2018, 9.00 - 17.30 Uhr

29.07.2018, 9.00 - 17.30 Uhr


Materialien zu den Lehrveranstaltungen

Die Materialien zu den Lehrveranstaltungen finden Sie auf der E-Learning-Plattform Moodle (https://moodle.uni-jena.de).Bitte beachten Sie, dass der Zugriff nur funktioniert, wenn Sie zuvor die Veranstaltung im Vorlesungsverzeichnis (Friedolin) belegt haben.


Hinweise zu Seminaren

Allgemeine Hinweise zur Teilnahme an den Seminaren des Lehrstuhls können Sie hier abrufen.

Forschungsprofil des Lehrstuhls

Das Forschungsprofil des Lehrstuhls umfasst das Bürgerliche Recht, das Wirtschaftsrecht sowie das Medienrecht, jeweils in der nationalen und europäischen Dimension.

Im Bürgerlichen Recht gilt das Forschungsinteresse vor allem dem Recht der Schuldverhältnisse, dem vertragsrechtlichen Verbraucherschutz, den gesetzlichen Schuldverhältnissen (insbesondere den verschiedenen Aspekten des deliktischen Schutzes der Persönlichkeit), dem Schadensrecht sowie der Europäisierung des Privatrechts.

Der Forschungsbereich Wirtschaftsrecht des Lehrstuhls beinhaltet vor allem das Recht gegen Wettbewerbsbeschränkungen (Kartellrecht) mit Bezügen zum Recht der regulierten Märkte, das Recht gegen unlauteren Wettbewerb (Lauterkeitsrecht) sowie das Recht der öffentlichen Auftragsvergabe (Vergaberecht). Besonderes Interesse gilt dabei den Fragen der privaten Rechtsdurchsetzung sowie dem Einfluss des Unionsrechts auf das nationale Recht.

Das Medienrecht weist zahlreiche Schnittmengen mit dem Bürgerlichen Recht und dem Wirtschaftsrecht auf. Die Rechtsmaterie ist vergleichsweise jung und wird durch den Lehrstuhl in Jena erstmalig eigenständig repräsentiert. Medienrecht schließt neben Rechtsfragen der "klassischen" Massenmedien Presse (Zeitungen und Zeitschriften, Bücher, sonstige Druckmedien) und Rundfunk (Hörfunk und Fernsehen) auch das Recht der Neuen Medien ein. Einen Forschungsschwerpunkt bilden dabei die vielfältigen Rechtsprobleme der Nutzung des Internets.

Aktuelle Forschungsbereiche

  • Rechtsfragen der Neuen Medien und der Digitalisierung
  • Verbraucherschutz im Vertrags- und Wettbewerbsrecht
  • Schutz des Persönlichkeitsrechts
  • Lauterkeitsrechtliche Richtlinien und deren Umsetzung in das nationale Recht, insbesondere der Richtlinie 2005/29/EG über unlautere Geschäftspraktiken im Binnenmarkt, der Richtlinie 2006/114/EG über irreführende und vergleichende Werbung sowie der Richtlinie 2016/943/EU über den Schutz vertraulichen Know-hows und vertraulicher Geschäftsinformationen (Geschäftsgeheimnisse) vor rechtswidrigem Erwerb sowie rechtswidriger Nutzung und Offenlegung
  • Private Rechtsdurchsetzung im Regulierungsrecht und bei Kartellrechtsverstößen, insbesondere Umsetzung der Richtlinie 2014/104/EU über bestimmte Vorschriften für Schadensersatzklagen in das nationale Recht

Aktuelle Forschungs- und Veröffentlichungsprojekte

Bürgerliches Recht und Verbraucherschutzrecht

  • Verbraucher- und Unternehmerbegriff: Kommentierung von § 13 und § 14 BGB im Beck'schen Online-Großkommentar zum BGB (Fortlaufende Online-Kommentierung)
  • Verbraucherschutz im Reiserecht: Kommentierung von § 651a, § 651c, § 651d, § 651x und § 651y BGB im Beck'schen Großkommentar zum BGB (Fortlaufende Online-Kommentierung)

Wettbewerbsrecht

  • Grundlagen, Definitionen und Generalklauseln des UWG: Kommentierung von § 1 bis § 3 UWG im neuen BeckOK UWG (Fortlaufend Online-Kommentierung)
  • Vorenthalten wesentlicher Informationen und spezielle Verbotstatbestände: Kommentierung von § 5a Abs. 1 bis 5 UWG sowie Nr. 1 bis 30 Anhang UWG in der Neuauflage des Münchener Kommentars zum Lauterkeitsrecht
  • Neuauflage des Lehrbuchs zum Wettbewerbsrecht

Veröffentlichungen, Vorträge und Tagungen

Weitere Informationen finden Sie hier.

Betreuung von Abschlussarbeiten und Promotionen

Die Betreuung von Abschlussarbeiten (Wissenschaftliche Arbeiten im Rahmen des Schwerpunktstudiums und Magisterarbeiten) sowie die Betreuung von Promotionsvorhaben in den Forschungsbereichen des Lehrstuhls bildet einen wichtigen Teil der Lehrstuhltätigkeit. Nähere Informationen zur Promotion finden Sie hier.

Jenaer Medienrechtliche Gespräche

Die Jenaer Medienrechtlichen Gespräche finden in Zusammenarbeit mit der Thüringer Landesmedienanstalt statt. Diese Veranstaltungsreihe widmet sich aktuellen und grundsätzlichen Fragen des Medienrechts. Nähere Informationen zu den zurückliegenden und geplanten Veranstaltungen finden Sie hier.


Lange Nacht der Wissenschaften

Am 24. November 2017 war der Lehrstuhl auf der Langen Nacht der Wissenschaften der Friedrich-Schiller-Universität mit drei Vorträgen zum Thema "Recht und Digitalisierung" vertreten:


10 Jahre UGP-Richtlinie: Erfahrungen und Perspektiven

Die internationale Tagung zum Lauterkeitsrecht fand am 7. und 8. Mai 2015 in Berlin statt. Der Tagungsband ist 2016 im Verlag Mohr Siebeck erschienen. Weitere Informationen finden Sie auf der Tagungsseite.

Vertiefungsrichtung Geistiges Eigentum, Wettbewerbs- und Medienrecht

 

Innerhalb des Schwerpunktbereiches 2 bietet es sich besonders an, die Vorlesungen des Geistigen Eigentums mit denen des Wettbewerbs- und des Medienrechts zu verknüpfen.

Im Folgenden finden Sie ausführliche Informationen zu gebotenen Veranstaltungen, empfohlenem Verlauf des Schwerpunktstudiums und Karrierechancen, die sich bei einer Vertiefung auf den Gebieten des Geistigen Eigentums, des Wettbewerbs- und des Medienrechts bieten.

 

 

Überblick Vertiefung SB2

show Content Überblick

Rechtsgebiete

Das Wettbewerbsrecht mit dem Kartell- und Lauterkeitsrecht dient dem Schutz eines funktionierenden Wettbewerbs und sichert somit eine existenzielle Vorbedingung für jedwede Wirtschaftstätigkeit ab.

Mit den Immaterialgüterrechten wird gezielt und (meist) unter Aufsicht partiell in diesen freien Wettbewerb eingegriffen und werden rechtliche Monopolstellungen gewährt, um Innovationsanreize zu setzen.

Das Medienrecht ist eine vergleichsweise junge Querschnittsmaterie, die vielfältige Berührungspunkte zum Bürgerlichen Recht, zum Wettbewerbsrecht und zum Recht des Geistigen Eigentums aufweist.

Anknüpfung an das Pflichtfachstudium

Letztlich handelt es sich bei diesen Rechtsgebieten vielfach um „Sonderdeliktsrecht“ in unterschiedlicher Ausprägung. Aufbauend auf die erworbenen Kenntnisse im Pflichtfachstudium werden die Studierenden an spezielle Bereiche des (internationalen) Wirtschaftsrechts herangeführt.

show Content Perspektive/Karriere

Innovation und Wettbewerb

Als Vertiefungsrichtung des Schwerpunktbereichs 2 bieten sich das Geistige Eigentum (Patent-, Gebrauchsmuster-, Design, Marken und Urheberrecht), das Wettbewerbsrecht (Kartell- und Lauterkeitsrecht) sowie das Medienrecht besonders an. An der Schnittstelle zwischen Innovation und Wettbewerb wird ein umfangreicher Einblick in einen beachtlichen Teil des Wirtschaftsrechts gewährt.

Berufliche Perspektive

Trotz seiner Verortung im Zivilrecht sind zahlreiche Bezüge zum Straf- und Öffentlichen Recht vorhanden. Eine Vertiefung in allen drei Säulen ist somit möglich. Dieser Überblick ist nicht nur für eine akademische Laufbahn förderlich. Mit einer Spezialisierung in diesem Bereich stehen beachtliche Einsatzmöglichkeiten in der Wirtschaft, Justiz und Verwaltung bereit. Neben den klassischen Berufsfeldern etwa als Richter in einer auf Geistiges Eigentum spezialisierten Kammer oder Fachanwalt für Gewerblichen Rechtschutz oder Medienrecht (in internationalen Sozietäten), bieten sowohl zahlreiche nationale Bundesbehörden, wie das Deutsche Patent- und Markenamt, das Bundeskartellamt und die Bundesnetzagentur als auch Europäische Behörden, wie die Europäische Kommission und das EUIPO (Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum) spannende Arbeitsfelder und Karrieremöglichkeiten.

show Content Musterstudienplan

Empfohlener Studienablauf – SB 2: Vertiefungsrichtung Geistiges Eigentum, Wettbewerbs- und Medienrecht

Studienbeginn im Wintersemester

Studienbeginn im Sommersemester

5. Semester (4 SWS)

Kartellrecht + Lauterkeitsrecht

Markenrecht + Lauterkeitsrecht

5. Semester (4 SWS)

Patent-/Designrecht +

Urheberrecht

Privates Medienrecht / Internetrecht** +

Urheberrecht

6. Semester* (8 SWS)

Patent-/Designrecht + Urheberrecht + Privates Medienrecht / Internetrecht**

Übungsseminar***

6. Semester (8 SWS)

Kartellrecht + Lauterkeitsrecht + Markenrecht

Übungsseminar***

7. Semester (2 SWS)

Kartellrecht oder

Markenrecht

Examensvorbereitung

ggf. Examensseminar

7. Semester (2 SWS)

Privates Medienrecht / Internetrecht**

oder Patent-/Designrecht

Examensvorbereitung

ggf. Examensseminar

8. Semester*

Schriftl. Examensprüfung

Examensvorbereitung

ggf. Examensseminar

+ *Privates Medienrecht / Internetrecht**

8. Semester

Schriftl. Examensprüfung

Examensvorbereitung

ggf. Examensseminar

9. Semester (2 SWS)

Mündliches Examen

Examensvorbereitung Examensseminar***

9. Semester (2 SWS)

Mündliches Examen

Examensvorbereitung Examensseminar***

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Allgemeine Erläuterungen zum „Musterstudienplan“ des SB 2: Vertiefungsrichtung „Geistiges Eigentum, Wettbewerbs- und Medienrecht“

Die Darstellung enthält lediglich Vorschläge zur Gestaltung Ihres Schwerpunktbereichsstudiums. Das Schwerpunktbereichsstudium dient dem Erhalt spezifischer Fachkenntnisse in dem belegten Schwerpunktbereich und dem Nachweis, dass die Studierenden in der Lage sind, nach den Regeln der Wissenschaft selbstständig zu arbeiten. Gleichzeitig soll die Teilnahme am Schwerpunktbereichsstudium Anregungen für den späteren beruflichen Werdegang der Studierenden bieten. Deshalb empfiehlt es sich eine Vielzahl von Lehrveranstaltungen zu besuchen, um die eigenen Präferenzen zu ergründen. Nicht jede besuchte Lehrveranstaltung muss mit einem Leistungsnachweis abgeschlossen werden. Gestattet ist die Teilnahme an bis zu drei schriftlichen Aufsichtsarbeiten, davon sind zwei Abschlussarbeiten als Prüfungsleistungen einzubringen. Insgesamt umfasst das Schwerpunktbereichsstudium 16 SWS. Davon sind zwei Seminare (jeweils 2 SWS) zu belegen. In einem Seminar ist die wissenschaftliche Arbeit anzufertigen. Über den vorgeschriebenen Besuch der Lehrveranstaltungen im Umfang von 12 SWS kann selbstverständlich hinausgegangen werden.

Die dargestellte Kombination von Lehrveranstaltungen beruht auf inhaltlichen Verknüpfungen, die einen parallelen bzw. sukzessiven Besuch der Veranstaltungen nahelegen.

Letztlich handelt es sich bei den dargebrachten Rechtsgebieten vielfach um „Sonderdeliktsrecht“ in unterschiedlicher Ausprägung. Aufbauend auf die erworbenen Kenntnisse im Pflichtfachstudium werden die Studierenden an spezielle Bereiche des (internationalen) Wirtschaftsrechts herangeführt.

Legende

* Bei Studienbeginn im Wintersemester kann es aufgrund der Teilnahme an Pflichtfachveranstaltungen, insbesondere der großen Übung(en), insgesamt zu einem hohen Veranstaltungsumfang kommen, der Ressourcen in erheblichem Maße bindet. Es kann daher erwogen werden, die Teilnahme an Schwerpunktveranstaltungen in das achte Semester zu verschieben. Eine Kollision mit der staatlichen Pflichtfachprüfung ist auch bei angestrebter Erbringung eines Leistungsnachweises regelmäßig nicht zu befürchten, da die schriftlichen Abschlussarbeiten meist Ende August bzw. Anfang September, die Abschlussklausuren zu den Schwerpunktveranstaltungen dagegen grundsätzlich in der letzten Vorlesungswoche (Juli) stattfinden.

** Die Veranstaltungen Privates Medienrecht (Medienrecht I) und Internetrecht (Medienrecht II) finden im jährlichen Wechsel jeweils im Sommersemester statt. Die Vorlesungen bauen nicht aufeinander auf, sondern stehen selbstständig nebeneinander und ergänzen einander. Der Besuch beider Veranstaltungen wird gleichwohl empfohlen, um einen ganzheitlichen Überblick über das Rechtsgebiet zu erhalten.

*** Zu den angebotenen Lehrveranstaltungen werden von den Lehrstühlen semesterweise passende Übungs- und Examensseminare zu wechselnden Themen angeboten. Beachten Sie dazu die Informationen auf den Internetseiten (Lehrstuhl Prof. Dr. Alexander und Lehrstuhl Prof. Dr. Jänich) und Aushängen der Lehrstühle.

show Content Die einzelnen Veranstaltungen

Im Winter- und Sommersemester werden von den Lehrstühlen regelmäßig die folgenden Veranstaltungen angeboten. Daneben finden in unregelmäßigen Abständen auch weitere Veranstaltungen statt.

Wintersemester:

Kartellrecht (Prof. Dr. Alexander)

Den Gegenstand dieser Vorlesung bilden das europäische und das deutsche Recht gegen Wettbewerbsbeschränkungen (Kartellrecht). Das Kartellrecht schützt die Freiheit und die Funktionsfähigkeit des Wettbewerbs. Es steht in einem engen Sachzusammenhang mit dem Recht gegen unlauteren Wettbewerb (Lauterkeitsrecht) und richtet sich gegen Praktiken, die den Wettbewerb verhindern, beschränken oder verfälschen. In der Vorlesung werden zunächst die materiell-rechtlichen Tatbestände zum Schutz vor Wettbewerbsbeschränkungen vorgestellt (insbesondere Art. 101, 102 AEUV und die FKVO). Darüber hinaus gibt die Vorlesung einen Überblick über die behördliche und private Rechtsdurchsetzung im Kartellrecht.

Probleme der Kartellrechtspraxis (Dr. Staebe)

Es werden aktuelle Fragen des Kartellverfahrensrechts, der kartellrechtlichen Compliance und des Private Enforcements, d.h. der Verfolgung kartellrechtlicher Schadenersatzansprüche, behandelt. Die Veranstaltung ist mit der Vorlesung Kartellrecht verknüpft und bietet eine ideale Möglichkeit zur Wiederholung und Vertiefung sowie zur gezielten Vorbereitung auf die Schwerpunktprüfung.

Lauterkeitsrecht (Prof. Dr. Jänich)

Gegenstand der Vorlesung ist das Recht zum Schutz vor unlauterem Wettbewerb, in Deutschland geregelt im Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb (UWG). Das Lauterkeitsrecht bildet gemeinsam mit dem Kartellrecht das Wettbewerbsrecht im weiteren Sinne. Während das Kartellrecht den Schutz der Funktionsfähigkeit des Wettbewerbs bezweckt, steht im Lauterkeitsrecht der Schutz des Wettbewerbs, der Wettbewerber sowie der Verbraucher vor Verfälschungen durch unlautere geschäftliche Handlungen im Vordergrund. Zusammenfassend kann es als Sammlung von Marktverhaltensregeln verstanden werden. Im Gegensatz zu den Immaterialgüterrechten gewährt es keine absoluten Ausschließlichkeitsrechte, sondern lediglich abwehrrechtliche Ansprüche. Wie das Markenrecht dient das Lauterkeitsrecht auch dem Schutz vor Irreführungen.

Markenrecht (Dr. Ingerl, LL.M.)

Die Veranstaltung bietet eine systematische Einführung in das gesamte deutsche, europäische und internationale Kennzeichenrecht anhand vieler aktueller Beispielsfälle aus der Praxis, insbesondere von EuGH, BGH und BPatG. Themenschwerpunkte sind u.a.: Erwerb, Schutzumfang und Verwertung von Rechten an Marken, Unternehmenskennzeichen und Werktiteln nach dem MarkenG, einschließlich Slogans, 3-D-Marken und Farbmarken; Domain-Namen, internetspezifische Verletzungsformen; bekannte und berühmte Marken; Markenpiraterie; Überlappungen mit dem UWG; Schnittstellen zu BGB, UrhG und Design; europäische Unionsmarken; Schutz geographischer Herkunftsangaben; Registerverfahren vor DPMA und EUIPO; Anspruchslehre, Abmahnung, einstweilige Verfügung und Verletzungsprozess.

 

Sommersemester:

Urheberrecht (Prof. Dr. Jänich)

Das Urheberrecht ist ein Immaterialgüterrecht, das die Interessen des Urhebers an seinem Geisteswerk schützt. Geschützt sind Werke der Literatur, Musik und Kunst, aber auch Computerprogramme und Datenbanken. Durch das Internet hat das Urheberrecht erheblich an Bedeutung gewonnen. Es ist das zentrale Recht des Informationszeitalters. In der Veranstaltung werden unter anderem Erwerb und Inhalt des Rechts, die Lizenzierung von Urheberrechten sowie die Folgen von Rechtsverletzungen erörtert. Aufgrund der stark persönlichkeitsrechtlichen Prägung knüpft das Urheberrecht nahtlos an das Allgemeine Persönlichkeitsrecht des § 823 Abs. 1 BGB an und kann somit hervorragend als Einstieg in den Gewerblichen Rechtschutz dienen.

Privates Medienrecht / Medienrecht I** (Prof. Dr. Alexander)

Das Medienrecht ist eine vergleichsweise junge Querschnittsmaterie, die vielfältige Berührungspunkte zum Bürgerlichen Recht, zum Wettbewerbsrecht und zum Recht des Geistigen Eigentums aufweist. Gegenstand dieses Rechtsgebiets sind die vielfältigen Rechtsfragen der Tätigkeit von Massenmedien. Im Vordergrund stehen Presse, Rundfunk (Fernsehen und Hörfunk) sowie journalistisch-redaktionelle Telemedien. Die Vorlesung konzentriert sich auf die privatrechtlichen Aspekte des Medienrechts, berücksichtigt dabei aber auch die die verfassungsrechtlichen und unionsrechtlichen Bezüge. Themenschwerpunkte der Vorlesung bilden der Zugang zu Informationen (insbesondere Auskunftsansprüche von Medien und Grenzen der Informationsbeschaffung), der Schutz vor Rechtsverletzungen durch Medien (Persönlichkeits- und Unternehmensschutz) sowie die dadurch ausgelösten Ansprüche.

Internetrecht / Medienrecht II** (Prof. Dr. Alexander)

Angesichts der zunehmenden Bedeutung netzbasierter Kommunikation und Leistungen werden in der Vorlesung Internetrecht (Medienrecht II) ausgewählte Problembereiche näher vorgestellt und erläutert. Themenschwerpunkte sind: Verträge im Internet (insbesondere Vertragsabschlüsse im Internet, Verbraucherschutz im elektronischen Geschäftsverkehr, Verträge über digitale Inhalte), Internet-Plattformen (insbesondere Bewertungs-, Vertriebs- und Vergleichsplattformen), Online-Marketing (insbesondere Informations- und Transparenzpflichten) von Telemedienangeboten, Schutz vor Persönlichkeitsverletzungen im Internet und Verantwortlichkeit von Diensteanbietern.

(** Die Veranstaltungen Privates Medienrecht (Medienrecht I) und Internetrecht (Medienrecht II) finden im jährlichen Wechsel jeweils im Sommersemester statt. Die Vorlesungen bauen nicht aufeinander auf, sondern stehen selbstständig nebeneinander und ergänzen einander. Der Besuch beider Veranstaltungen wird gleichwohl empfohlen, um einen ganzheitlichen Überblick über das Rechtsgebiet zu erhalten.)

Patent-/Designrecht (Dr. Ingerl, LL.M.)

Die Veranstaltung bietet eine systematische Einführung in das Patent-, Gebrauchsmuster- und Designrecht unter besonderer Berücksichtigung des rechtsgebietsübergreifenden Schutzes von Produktinnovation und Produktdesign: Schutzvoraussetzungen, Schutzumfang, Verletzung, Verwertung und Vernichtung deutscher und (einheitlicher) europäischen Patente, Gebrauchsmuster, deutscher und europäischer Designs einschließlich der Schnittstellen zum Urheber- und Wettbewerbsrecht. Außergerichtliche und gerichtliche Durchsetzung von Verletzungsansprüchen in der Praxis.

 

Weitere Veranstaltungen:

Daneben bieten die Lehrstühle in unregelmäßigen Abständen weitere (Vertiefungs-) Veranstaltungen an.

  • Ergänzend veranstaltet der Lehrstuhl Prof. Dr. Jänich im Sommersemester 2018 ein Falltraining zum Recht des Geistigen Eigentums und Lauterkeitsrechts. Die Veranstaltung bietet eine gezielte Vorbereitung auf die Abschlussklausuren im Recht des Geistigen Eigentums und des Lauterkeitsrechts. Anhand aktueller Entscheidungen und sog. Klassikern soll den Studierenden die Methodik und Schwerpunktsetzung der juristischen Fallbearbeitungstechnik im grünen Bereich nähergebracht werden.

show Content Kontakt und Downloads

Bei Interesse an der Vertiefungsrichtung Geistiges Eigentum, Wettbewerbs- und Medienrecht wenden Sie sich gern an die beteiligten Lehrstühle (Prof. Dr. Alexander, Prof. Dr. Jänich).

Hier finden Sie die dargestellten Informationen in kompakter Form.