Vis Moot Court 2020/2021

Teilnehmer für den 28. Vis Moot gesucht!

Bewerbungsfrist: 31. Juli 2020
Vis Moot Court 2020/2021
Bild: Vis Moot Court

Meldung vom: 23. Juli 2020, 12:31 Uhr

Auch in diesem Jahr suchen wir wieder motivierte Mitstreiter, die im kommenden Wintersemester die Fakultät bei der 28. Ausgabe des Willem C. Vis International Commercial Arbitration Moot vertreten möchten. Daher mache ich Sie auf die Ausschreibung für das nächste Team aufmerksam. Die Bewerbungsfrist ist Freitag, 31. Juli.

Worum geht es?
Der Vis Moot Court ist ein internationaler Wettbewerb, der an der Pace University in New York (USA) gegründet wurde und jedes Jahr im Wintersemester ausgetragen wird. Er verlangt von den Studierenden, dass sie in einem simulierten Schiedsverfahren als Anwälte auftreten und auf Englisch – schriftlich sowie mündlich – die Interessen ihrer fiktiven Mandanten vertreten. Höhepunkt des Wettbewerbs sind die mündlichen Verhandlungen, die jedes Jahr vor Ostern in Wien und in Hongkong stattfinden. Mit mehr als 360 teilnehmenden Universitäten aus der ganzen Welt ist der Vis Moot Court der weltweit größte universitäre Wettbewerb auf dem Gebiet des internationalen Wirtschaftsrechts. Die FSU Jena nimmt auf Initiative von Frau Prof. Dr. Giesela Rühl seit dem Jahr 2012 regelmäßig am Vis Moot Court teil.

Was bringt es?
In den vergangenen Jahren konnten meine Kollegen und ich die Teams zu mehreren Moot-Veranstaltungen rund um den Globus begleiten und immer wieder mitfiebern, wie unsere Mooties trockenes Jurawissen in mitreißende Argumente verpackten und sich Wortgefechte mit hochkarätigen internationalen Rechtsexperten lieferten. So waren wir mit Teams in der Vergangenheit in Hongkong, Wien, Riga, Edinburgh, Bukarest und New York unterwegs, wo die Jenaer Studierenden sich immer wieder gegen Teams aus aller Welt durchsetzen und Auszeichnungen als Team, aber auch für individuelle Redner erhalten haben. Viele ehemalige Moot-Teilnehmer haben  - wie meine Kollegen und ich auch - im Rahmen des Moots ihre Leidenschaft für das internationale Recht entdeckt und dieses Interesse im Schwerpunkt, im Rahmen einer Doktorarbeit oder sogar im Berufsleben weiterverfolgt. Selbst in diesem Jahr, in dem der Wettbewerb durch die Coronakrise nur online stattfinden durfte, konnten wir noch zu zwei international besetzten Vorbereitungsveranstaltungen in Riga und Berlin fahren. Von Seiten der Veranstalter laufen die Vorbereitungen für den 28. Vis Moot, der im März 2021 in Wien stattfinden soll, schon auf Hochtouren.

Wie wirkt sich der Moot Court auf das Studium aus?
Die Teilnehmer werden im Wintersemester 2020/21 an keinen Lehrveranstaltungen teilnehmen und keine Prüfungen ablegen, sondern sich voll dem Moot Court widmen. Allerdings verschiebt sich der Freischuss dadurch ein Semester nach hinten und die Teilnehmer erhalten einen Probeseminarschein, brauchen also keine Probehausarbeit mehr schreiben. Außerdem entsteht durch zahlreiche Vorbereitungsveranstaltungen ein guter persönlicher Kontakt zu international tätigen Anwaltskanzleien, sodass sich für die Mooties in den letzten Jahren kein Problem war, einen Platz für ein studienbegleitendes Praktikum in einer Großkanzlei zu erhalten und dort hands-on Erfahrung zu sammeln.

Wo bekommt man mehr Informationen?
Wer Fragen hat, kann sich gerne an die neuen Betreuer Amelie Jenkner

(amelie.jenkner@uni-jena.de)  und Annkathrin Sander (annkathrin.sander@uni-jena.de) wenden.

Allgemeine Informationen finden sich auf der Fakultätshomepage, Facebook, Instagram und der Seite des Vis Moot.

Wie bewirbt man sich?

Bewerbungen gehen per Mail mit Lebenslauf und einem kurzen Motivationsschreiben (auf Englisch) bis zum 31. Juli an annkathrin.sander@uni-jena.de.

Vis Moot Court 2020/2021 Bild: Vis Moot Court
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