Bücher Strafrecht

Forschung

Forschungsschwerpunkte und Publikationsverzeichnis
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Die Forschungsschwerpunkte des Lehrstuhls liegen im Strafrecht, Strafprozessrecht - auch rechtsvergleichend (deutsch-georgisches Strafrechtsprojekt), Wirtschaftsstrafrecht (insbes. Untreue), Europäisches und Internationales Strafrecht, Ehe- und Familienstrafrecht sowie Law and Literature.

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  • Urs Kindhäuser, Edward Schramm: Strafrecht Besonderer Teil I - Straftaten gegen Persönlichkeitsrechte, Staat und Gesellschaft. Lehrbuch. 10 Auflage 2022. 524 S. Preis 25,90€. Als E-Book erhältlich (25,90€) in der Nomos E-Library. broschiert.

Mord, Totschlag und Körperverletzung zählen im Studium zu den beliebtesten Beispielen, um allgemeine strafrechtliche Probleme und Grundsätze zu illustrieren. Dabei bieten diese Tatbestände selbst eine Vielzahl examensrelevanter Fragen, die es in Klausur, Hausarbeit und mündlicher Prüfung sicher zu lösen gilt. Selbiges gilt für die Urkunden- und die gemeingefährlichen Delikte.

Das Lehrbuch "Strafrecht BT I" befasst sich intensiv mit diesen Fragestellungen, wobei auf eine kurze Einführung zu Zweck und Struktur der Vorschrift, Definitionen und Erläuterungen der Tatbestandsmerkmale in der Prüfungsreihenfolge des strafrechtlichen Gutachtens folgen. Abschließend wird auf typische ausbildungsrelevante Problemstellungen und Zusammenhänge mit den Lehren des Allgemeinen Teils verwiesen. Bei den komplizierteren Delikten wurden spezifische Hinweise zur Fallprüfung angefügt.

Für die 10. Auflage wurde das Lehrbuch durchgehend aktualisiert und überarbeitet. Die Ausführungen beruhen auf dem Stand des StGB idF des letzten Änderungsgesetzes v. 12.8.2021 (BGBl. I S. 3544). Eingegangen wird auf die Umgestaltung des § 238 StGB sowie dessen Ausdehnung auf Formen des Cyberstalkings, die Erweiterung des § 201a StGB um Bildaufnahmen von Verstorbenen und den neuen § 127 StGB (Strafbarkeit des Betreibens krimineller Handelsplattformen im Internet). Behandelt wird außerdem die Frage der Körperverletzung (§§ 223, 224 StGB) bei einer Infektion mit Corona sowie des Ausstellens unrichtiger Gesundheitszeugnisse (§ 278 StGB) bei Impfpässen. Eingefügt wurden ein Abschnitt über den neuen Straftatbestand der Verletzung des Intimbereichs durch Bildaufnahmen (§ 184k StGB) und Passagen zur punktuellen Erweiterung einzelner Straftatbestände durch das Gesetz zur Bekämpfung von Rechtsextremismus und Hasskriminalität im Rahmen des § 241 StGB, der §§ 185, 186, 188, 194 StGB und des § 140 StGB.

  • Strafrecht Besonderer Teil II - Eigentums- und Vermögensdelikte. Lehrbuch. Nomos Verlag Baden-Baden 2020. 348 Seiten. Preis: 24,90€. - Als E-Book (24,90€) erhältlich in der Nomos E-Library. - Leseprobe hier

Dieses Buch bildet in der Reihe "Einführung" das Bindeglied zwischen dem "Strafrecht Allgemeiner Teil" von Johannes Kaspar (Universität Augsburg) und dem bald erscheinenden "Strafrecht Besonderer Teil 1 Nichtvermögensdelikte" von Tobias Reinbacher (Universität Würzburg). Es trägt, um der Verwechslungsgefahr mit dem Buch Kindhäuser/Schramm, "Strafrecht Besonderer Teil 1" aus der Reihe "Nomos Lehrbuch" zu begegnen, ab dieser Auflage den Titel "Strafrecht Besonderer Teil 2". 

Das Lehrbuch fördert das Verständnis für die gesetzlichen und dogmatischen Grundstrukturen der Eigentums- und Vermögensdelikte, verbunden mit der Darstellung der in Klausuren und Hausarbeiten zu beachtenden wesentlichen Prüfungsschemata. Anhand zahlreicher kleinerer Fälle sowie besonders wichtiger Leitentscheidungen aus der höchstrichterlichen Rechtsprechung wird die Materie anschaulich und begreifbar gemacht.

Für die 2. Auflage wurden zahlreiche aktuelle Gerichtsentscheidungen eingearbeitet und neue Beispielsfälle gebildet, so zu dem "Containern" als Diebstahl (§ 2 Rn. 15, 18), dem Einbruch in eine dauerhaft genutzte Privatwohnung (§ 2 Rn. 150-152), zur Frage des Raubes oder der räuberischen Erpressung durch Wegstoßen am Geldautomaten (§ 4 Rn. 11, 13) und zur Betrugsproblematik beim sog. "Dieselskandal" (§ 7 Rn. 190-193). Außerdem werden die geplante Reform des § 261 StGB (§ 12 Rn. 78) kurz skizziert und die betrügerische Erlangung von Corona-Soforthilfen und Kurzarbeitergeld (§ 7 Rn. 156) gestreift. Neuere (überwiegend didaktische) Aufsätze wurden in die Fußnoten und Literaturhinweise aufgenommen.

  • Internationales Strafrecht: Strafanwendungsrecht - Völkerstrafrecht - Europäisches Strafrecht. Lehrbuch. 2. Auflage 2018. 223 Seiten. C. H. Beck Verlag München 2018 (Reihe jura kompakt). ISBN 978-3-406-70776-6. Preis: 9,90 €. Leseprobe hier.

Die 2. Auflage des Taschenbuchs ist aus den Vorlesungen und Seminaren des Verfassers an der Universität Jena hervorgegangen. Das Büchlein gewährt einen Überblick über die Grundstrukturen des Internationalen und Europäischen Strafrechts. Es enthält 23 Prüfungsschemata, zahlreiche Fälle und „leading cases“ aus der Rechtsprechung, Beispiele, Schaubilder, Wiederholungsfragen sowie ein kleines deutsch-englisches-französisches Wörterbuch. Für die Neuauflage wurden Rechtsprechung und Gesetzgebung auf Stand von Juli 2018 gebracht. So wurden unter anderem folgende Bereiche ergänzt bzw. aktualisiert: im 1. Kapitel (Strafanwendungsrecht) die Jurisdiktionskonflikte, die Strafanwendungsprinzipien bei grenzüberschreitendem Rechtsextremismus und die Strafbarkeit der geschäftsmäßigen Beihilfe zum Suizid bei Fällen mit Auslandsbezug; im 2. Kapitel (Völkerstrafrecht) neuere Entwicklungen bei der Verfolgung von Völkerstraftaten in Deutschland einschließlich Strukturverfahren, die Kritik am IStGH, das neu eingefügte Verbrechen der Aggression und die Aktualisierung der vor dem IStGH geführten Ermittlungs- und Hauptverfahren; im 3. Kapitel (EMRK und EGMR) die Zürcher Rede von Churchill, die Kritik am EGMR, die Einschränkung des Notwehrrechts bei Angriffen auf Sachwerte, die staatliche Tatprovokation, das Frage- und Konfrontationsrecht und die Pilotverfahren; im 4. Kapitel (EU-Strafrecht) die neueren Entwicklungen beim Doppelbestrafungsverbot, die Harmonisierung der nationalen Allgemeinen Teile, die nationalen Verjährungsregelungen und PIF-Strafverfolgung, die Identitäts- und Ultra vires-Kontrolle durch das BVerfG, der Fall Puigdemont, die Europäische Ermittlungsanordnung, die geplante Europäische Herausgabe- und Sicherungsanordnung für elektronische Beweismittel und schließlich die Europäische Staatsanwaltschaft. 

Anhand von zahlreichen Fallbeispielen und prägnanten Merksätzen erläutern die Autoren das Zusammenspiel des nationalen Strafrechts, des Unionsrechts und des Rechts der EMRK. Relevante Entscheidungen des EuGH werden mit der Rechtsprechung des EGMR abgeglichen und in Beziehung zu der Rechtsprechung des BVerfG und des BGH gesetzt und gewürdigt. Das vorliegende Lehrbuch bietet Studenten und Praktikern eine übersichtliche Darstellung der Materie.  - Von Burkhard Jähnke, Universität Jena, Vizepräsident des Bundesgerichtshofs aD (Kapitel 1 bis 12 und 14) und Edward Schramm (Kapitel 12, 13), Universität Jena.

  • Ehe und Familie im Strafrecht. Eine strafrechtsdogmatische Untersuchung. Tübingen 2011. 540 Seiten. Zugl. Habil. Tübingen 2009 (Tübinger Rechtswissenschaftliche Abhandlungen. Band 114). Mohr Siebeck Verlag Tübingen. Rezensionen: Hörnle, JZ (Juristenzeitung) 2013, S. 1095; Hoyer, FamRZ (Zeitschrift für das gesamte Familienrecht) 2012, S. 1861; Kudlich, ZStW (Zeitschrift für die gesamte Strafrechtswissenschaft) 125 (2013), S. 368; Marx, Die Justiz, 2012, S. 306; Murmann, GA (Goltdammers Archiv) 2012, S. 756.

Ehe und Familie stehen nach Art. 6 Abs. 1 GG unter dem besonderen Schutz der staatlichen Ordnung. Edward Schramm zeigt, wie das Strafrecht dazu seinen Beitrag leistet, indem es einerseits den Verstoß gegen elementare eheliche und familiäre Verhaltensregeln unter Strafe stellt, andererseits Eheleute und Familienangehörige bei bestimmten Konflikten vor dem Zugriff der staatlichen Strafgewalt schützt. Nach einem verfassungsrechtlichen und strafrechtsgeschichtlichen Überblick wendet sich der Autor der Allgemeinen Straftatlehre zu, innerhalb derer er die für diese beiden Institutionen zentralen Themen – das Notwehrrecht in der Ehe, die Tötung eines Haustyrannen, das elterliche Erziehungsrecht, Fragen der Einwilligung und die besonderen Handlungspflichten – behandelt. Sodann zeigt er, wie Erzieherprivilegien, Angehörigenprivilegien und Strafantragsregelungen einen Abwehrmechanismus gegen einen strafenden Staat bilden.

Ehe und Familie stellen aber auch in vielfältiger Weise strafrechtlich geschützte Rechtsgüter dar, weshalb namentlich die Straftatbestände aus dem 12. Abschnitt des Besonderen Teils des StGB einer Analyse unterzogen werden. Edward Schramm geht vor allem auf derzeit besonders umstrittene Fallgestaltungen wie etwa die Ausübung des elterlichen Züchtigungsrechts, die Zulässigkeit der Beschneidung von Mädchen und Knaben, den Inzest unter Geschwistern, die Babyklappe, die anonyme Geburt, die Tötung aus Gründen der Familienehre und die Zwangsheirat ein.

  • Untreue und Konsens. Duncker & Humblot Verlag Berlin 2005 (Strafrechtliche Abhandlungen N. F. Bd. 159). 308 Seiten. Zugl Diss. Tübingen 2004. Rezension: Kudlich/Wohlers, ZStW (Zeitschrift für die gesamte Strafrechtswissenschaft) 119 (2007), S. 408.

Die Untreue, § 266 StGB, gehört zu den zentralen Normen des deutschen Wirtschaftsstrafrechts. In zahlreichen Fällen mit Untreuebezug ist derjenige, der die Dispositionsbefugnis über das geschützte Vermögen besitzt, mit dem Vorgehen des treupflichtigen Täters einverstanden. Inwiefern ein solcher Konsens die Strafbarkeit wegen Untreue entfallen läßt, bildet den Gegenstand der vorliegenden Untersuchung.  Edward Schramm analysiert Aufbau und Schutzzweck der Untreue, ordnet die Einwilligung dogmatisch ein und behandelt Probleme der Beteiligung. Die verschiedenen Träger der Verfügungsmacht werden herausgearbeitet, etwa für das Vermögen von natürlichen Personen (z. B. Kinder, Betreute) und juristischen Personen des Privatrechts (z. B. Verein, GmbH, Aktiengesellschaft). Die Beachtung außerstrafrechtlicher Form- oder Verfahrensvorschriften ist hierbei nicht stets Bedingung für die strafrechtliche Wirksamkeit der Einwilligung.  Das Dogma, wonach einer erst nachträglich erteilten Zustimmung keine strafaufhebende Wirkung beizumessen ist, wird der Kritik unterzogen. Leidet das Einverständnis an einem Willensmangel, führt dieser nicht ausnahmslos zur Unbeachtlichkeit des Konsenses. Ferner kann auch eine mutmaßliche Zustimmung das Unrecht entfallen lassen. Abschließend erörtert Edward Schramm Vorschläge zur Reform des § 266 StGB und würdigt Entwürfe von europabezogenen Untreuevorschriften.

Zeitschriftenbeiträge, Beiträge in Sammelwerken Inhalt einblenden
  • "Der Tugend Übung ist höher als der Rache" - Schuld und Vergebung in Shakespeares "Der Sturm". in: Tonio Walter/Edward Schramm (Hrsg.), Dichtung und Wahrheit - und Recht. Baden-Baden 2021, S. 73-94.
  • Untreue § 266 StGB. in: Carsten Momsen/Thomas Grützner (Hrsg.), Wirtschafts- und Steuerstrafrecht. § 19. 2. Aufl. München 2020, S. 712-783.
  • Straftaten gegen den Personenstand, die Ehe und die Familie. in: Eric Hilgendorf/Brian Valerius/ Hans Kudlich, Handbuch des Strafrechts in 10 Bänden. Band 4. Besonderer Teil I, Heidelberg 2018, § 27 S. 1177-1209.
  • Plädoyer für die Liberalisierung der nichtkommerziellen Leihmutterschaft in Deutschland. in: Hecker, Bernd/Weißer, Bettina/Brand, Christian, Festschrift für Rudolf Rengier zum 70. Geburtstag, 2018, S. 667-678.
  • Das verbotene Kind. Zur (straf-)rechtlichen Bewertung der Leihmutterschaft in Deutschland. in: Edward Schramm/ Michael Wermke (Hrsg.), Leihmutterschaft und Familie. Impulse aus Recht, Theologie und Medizin. Berlin, Heidelberg 2018, S. 61 - 93.
  • "Soll ich meines Bruders Hüter sein?" - Strafbewehrte Solidarität unter Geschwisternin: Thomas Heller (Hrsg.), Religion und Bildung – Interdisziplinär. Festschrift für Michael Wermke zum 60. Geburtstag. Evangelische Verlagsanstalt Leipzig 2018, S. 369 - 379.
  • Georgiens Strafrecht: Auf dem Weg nach Europa. Deutsch-georgische Strafrechtszeitschrift 2017, S. 26 - 31.
  • Gemeinsam mit Paul A. Glatz: Strafrechtlicher Schutz von Flüchtlingen vor Übergriffen. in: Martina Haedrich., "Flucht, Asyl und Integration aus rechtlicher Perspektive", Tübingen 2017, S. 103 - 122.
  • Skalen der strafrechtlichen Verantwortung für Systemunrecht. in: Christian Fischer/Walter Pauly (Hrsg.), Höchstrichterliche Rechtsprechung in der frühen Bundesrepublik, Tübingen 2015, S. 153 - 174.
  • Auf dem Weg zur Europäischen Staatsanwaltschaft. JZ (Juristenzeitung) 2014, S. 749 - 758.
  • Criminal Compliance in der Europäischen Union - Aus strafrechtswissenschaftlicher Sicht. in: Rotsch (Hrsg.), Handbuch Criminal Compliance, 2014, S. 1058 - 1090.
  • Traces of cultural rights and cultural property in the International Criminal Law, in: Formacao Juridica e Judiciaria - Colectanea, Tomo X, Macao 2014, S. 249 - 271. 
  • Sozialer Wandel der Familie im Strafrecht. Rechtswissenschaft (Zeitschrift) 2014, S. 88 - 117.
  • Die Strafbarkeit der weiblichen Genitalverstümmelung - Zur Genese des neuen § 226 a StGB. in: Martin Heger/Brigitte Kelker/Edward Schramm (Hrsg.), Festschrift für Kristian Kühl, 2014, S. 603 - 633.
  • Grundzüge eines Ehe- und Familienstrafrechts. JA (Juristische Arbeitsblätter) 2013, S. 881 - 888. 
  • Die Beschneidung aus strafrechtswissenschaftlicher Sicht. in: Beschneidung - Das Zeichen des Bundes in der Kritik. Hrsg. v. Stephan Kramer und Johannes Heil. Berlin 2012, S. 134 ff.
  • Untreue, § 266 StGB, in: Momsen/Grützner, Wirtschaftsstrafrecht. Handbuch für die Unternehmens- und Anwaltspraxis. München 2013, S. 504 - 562.
  • Die deutsche (Banken-)Untreue im Lichte des Landowsky-Beschlusses des Bundesverfassungsgerichts. Österreichisches Anwaltsblatt 2012, S. 133.
  • Das Geständnis im deutschen Strafprozess. in: Das Geständnis und seine Instanzen. Zur Bedeutungsverschiebung des Geständnisses im Prozess der Moderne. Hrsg. v. Anders Engberg-Pedersen, Michael Huffmaster, Eric Nordhausen, Vrääth Öhner, Wien - Berlin 2011, S. 33 - 50.
  • Die fehlende Möglichkeit zur konfrontativen Befragung nach Art. 6 Abs. 3 lit. d EMRK und ihre Auswirkungen auf die Beweiswürdigung. Zugl. Anmerkung zu BGHSt 55, 70 (= HRRS 2010, 456). HRRS 2011, S. 156.
  • Die Verwendung strafrechtsvergleichender Elemente in der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs und des Bundesverfassungsgerichts. in: Susanne Beck, Christoph Burchard, Bijan Fateh-Moghadam (Hrsg.), Strafrechtsvergleichung als Problem und Lösung, 2010, S. 155 - 179.
  • Gemeinsam mit Patrick Hinderer: Die Untreue-Strafbarkeit eines Limited Directors, § 266 StGB, insbesondere im Lichte des Europäischen Strafrechts. ZIS (Zeitschrift für Internationale Strafrechtsdogmatik), 2010, S. 494.
  • Erinnerungen an Theodor Lenckner. in: Eric Hilgendorf (Hrsg.), Die deutschsprachige Strafrechtswissenschaft in Selbstdarstellungen. Berlin, New York 2009, S. 663 - 688.
  • Grundfälle zum Diebstahl. JuS (Juristische Schulung) 2008, S. 678 ff. (Teil 1), S. 773 ff. (Teil 2).
  • Law and Literature. JA (Juristische Arbeitsblätter) 2007, S. 581.
  • Keine Unterbringung in einer Entziehungsanstalt bei "Spielsucht". Urteilsanmerkung zu BGH, Urt. v.25. 11. 2004, 5 StR 411/04, JZ (Juristenzeitung) 2005, S. 416.
  • Anmerkung zu BGH, Urt. v. 22. 2. 2001 - 4 StR 421/00 - Kann ein Verbraucher einen Bankrott (§ 283 StGB) begehen? wistra (Zeitschrift für Wirtschafts- und Steuerstrafrecht) 2002, S. 55.
  • Zur Strafbarkeit des Versendens von Pseudo-Milzbrandbriefen. NJW (Neue Juristische Wochenschrift) 2002, S. 419. 
  • Untreue durch Insolvenzverwalter. NStZ (Neue Zeitschrift für Strafrecht) 2000, S. 398. 
  • Entscheidungsbesprechung: Die Amtsträgereigenschaft eines freiberuflichen Planungsingenieurs (BGHSt 43, 96; BGH NJW 1998, 2373). JuS (Juristische Schulung) 1999, S. 333. 
  • Über die Beleidigung von behinderten Menschen. In: Albin Eser/Ulrike Schittenhelm/Heribert Schumann (Hrsg.), Festschrift für Theodor Lenckner, 1998. S. 539. Übersetzung ins Russische durch Alla Zalinskaja, Recht und Politik (Zeitschrift) 2001, S. 110. 
Übungsfälle mit Lösungen Inhalt einblenden
  • Gemeinsam mit Johanna Antoni, Holger Berle und Nadja Barbara Müller: Schwerpunktbereichsklausur - Europäisches und Internationales Strafrecht. JuS 2020, S. 541-546.
  • Gemeinsam mit Yvonne Markgraf: Langfinger in einer Jenaer Kaufhalle, JSE (Jura, Studium und Examen) 2015, S. 160 - 176.
  • Gemeinsam mit Sindy Schubert: Gefahr für Juri und Justel. JA (Juristische Arbeitsblätter) 2015, S. 263.
  • Abschlussklausur - Internationales Strafrecht: Neun Fragen. JuS (Juristische Schulung) 2013, S. 1093. 
  • Acht Fragen zum Europäischen Strafrecht. ZJS (Zeitschrift für das Juristische Studium) 2010, S. 615. 
  • Gemeinsam mit Kristian Kühl: Der praktische Fall - Strafrecht: Raubüberfall auf einen Tübinger Juwelier. JuS (Juristische Schulung) 2003, S. 681.
  • Die Reise nach Bangkok, JuS (Juristische Schulung) 1994, S. 405.
(Mit-)Herausgeberschaft Inhalt einblenden

Kunst und Literatur sind Seismografen: Sie erspüren Veränderungen. Und nicht selten sind sie ihrer Zeit voraus und nehmen neue Wahrheiten vorweg. Welche Bedeutung solche künstlerischen Erkenntnis- und Wahrnehmungsvorsprünge auch für die Beschäftigung mit dem Recht haben können, versucht dieser Band anhand von Beispielen aufzuzeigen. Der Bogen der hier versammelten Beiträge von neun Autorinnen und Autoren spannt sich von einer Einführung zum Themengeflecht von Dichtung, Wahrheit und Recht über die Beschäftigung mit Werken von William Shakespeare, Charles Reade, Alexander Wassiljewitsch Suchowo-Kobylin, George Orwell, Peter Kurczek und Ingeborg Bachmann sowie einen Auszug aus dem Roman „Justizpalast“ von Petra Morsbach bis hin bis zur Krimiserie „Tatort“.

Mit Beiträgen von Katrin Becker, Hendrik Buhl, Walter Koschmal, Petra Morsbach, Franz Reimer, Edward Schramm, Klaus Stiersdorfer, Smaro Tassi und Tonio Walter.

  • Gemeinsam mit Giorgi Tumanishvili und Bachana Jishkariani: Das georgische Strafverfahrensrecht unter dem Einfluss des Europäischen und Internationalen Rechts. Tbilisi 2019.
  • Leihmutterschaft und Familie: Impulse aus Recht, Theologie und Medizin. 267 S. Mit 2 schwarz-weiß Abbildungen und 4 Abbildungen in Farbe. Springer Verlag  Berlin Heidelberg 2018. ISBN 978-3-662-56250-5 (Buch)  ISBN 978-3-662-56251-2 (eBook).

Das Buch betrachtet das Thema Leihmutterschaft aus einer breit angelegten, interdisziplinären Perspektive. In Deutschland ist die Leihmutterschaft verboten, in vielen anderen Ländern legal. Viele Menschen erfüllen sich den Wunsch nach einem Kind daher im Wege einer Leihmutterschaft im Ausland. Das Buch nimmt dies zum Anlass, aktuelle Erkenntnisse und Impulse aus der Rechtswissenschaft, Theologie, Soziologie, kindlichen Entwicklungspsychologie, Medizin, Genetik und Philosophie zu diesem Phänomen aufzugreifen und zu analysieren. Im Mittelpunkt steht die Frage, inwiefern sich das Wohl des Kindes, die Interessen der Leihmütter sowie die Bedürfnisse der Wunscheltern in der deutschen Rechtsordnung, der sozialen Wirklichkeit und den kirchlichen Institutionen widerspiegeln.

Herausgegeben von Edward Schramm und Michael Wermke. Mit Beiträgen von Heiner Alwart, Nikolaus Kloepffer, Elisabeth Koch, Thomas Liehr, Gisela Mettele, Nikolai Münch, Thomas Oberhäuser, Miriam Rose, Axel Schölmerich, Sylka Scholz, Edward Schramm, Bernhard Strauß, Friederike Wapler und Michael Wermke.

Rezensionen Inhalt einblenden
  • Reinbacher, Tobias, Strafrecht im Mehrebenensystem: Modelle der Verteilung strafrechtsbezogener Kompetenzen. Neue Schriften zum Strafrecht, Bd. 9. Baden-Baden 2015, 827 S. ZStW 130 (2018), S. 526– 532.
  • Zimmermann, Frank, Strafgewaltkonflikte in der Europäischen Union – Ein Regelungsvorschlag zur Wahrung materieller und prozessualer strafrechtlicher Garantien sowie staatlicher Strafinteressen. Nomos Verlagsgesellschaft Baden-Baden, Stämpfli Verlag Bern (Schriften zum Internationalen und Europäischen Strafrecht Bd. 14). 2015. ZIS (Zeitschrift für Internationale Strafrechtsdogmatik) 2017, S. 151- 153. 
  • Klaus Jünemann, Gesetzgebungskompetenz für den Strafvollzug im föderalen System der Bundesrepublik Deutschland. 2012. ZG (Zeitschrift für Gesetzgebung) 2014, S. 296.
  • Thomas Fischer, Strafgesetzbuch. 62. Aufl. 2015, Der Deutsche Rechtspfleger 2015, Heft 8; 59. Aufl. 2012, Der Deutsche Rechtspfleger 2012, Heft 7; 58. Aufl. 2011, Der Deutsche Rechtspfleger 2011, S. 407.
  • Lutz Meyer-Goßner, Strafprozessordnung, 54. Aufl. 2011, Der Deutsche Rechtspfleger 2012, S. 111.
  • Schönke/Schröder, Strafgesetzbuch, 28. Aufl. 2010, Der Deutsche Rechtspfleger 2011, S. 299.  
  • Till Soyka, Untreue zum Nachteil von Personengesellschaften, StV (Strafverteidiger) 2011, S. 57.
  • Johannes Wessels/Werner Beulke,  Strafrecht Allgemeiner Teil, 33. Aufl. 2003; Johannes Wessels/ Michael Hettinger, Strafrecht Besonderer Teil 1, 27. Aufl. 2003; Johannes Wessels/ Thomas Hillenkamp, Strafrecht Besonderer Teil 2, 26. Aufl. 2003. GA (Goltdammers Archiv) 2004, S. 499.
  • Werner Beulke, Klausurenkurs im Strafrecht I, 2. Aufl.2003, GA (Goltdammers Archiv) 2004, S. 380.
Vorträge Inhalt einblenden
  • Tagung "Criminal and Criminological Aspects of Domestic Violence", Tbilisi State University, 10. Mai 2019, Kakheti, Vortrag über "The killing of the domestic tyrant - murder, manslaughter and self in cases of domestic violence". 
  • Tagung "Autorecht 2019 - Schaden und Beweis", 12. April 2019, Universität Jena, Vortrag zum Thema "Event Data Recorder - ein zulässiges Beweismittel im Strafprozess?"
  • V. International Congress on Comparative Law: "Law in a Digital Society: Transformation or Modernization?". Sibirische Föderale Universität Krasnojarsk, 21. 9. 2018: Vortrag  "Herausforderungen an das Strafrecht in einer digitalisierten Welt". Tagungsbericht dazu von Urs Kramer/Edward Schramm/Rainer Wedde, Konferenz zur Digitalisierung des Rechts in Krasnojarsk, DRRZ, Deutsch-Russische Rechtszeitschrift, 2018, S. 184 - 186.
  • Studium Generale "Privatheit". Vorlesung. Universität Jena, Sommersemester 2018, 4. 7. 2018: "Gaffer, Hacker und Einbrecher - Die Privatheit als Rechtsgut des Strafrechts".
  • Dichtung und Wahrheit – und Recht. Sechste interdisziplinäre und internationale Tagung am 26. und 27. April 2018 bei Prof. Dr.Tonio Walter, Universität Regensburg:  Vortrag 'Der Tugend Übung ist höher als der Rache' - Schuld und Vergebung in Shakespeares 'Der Sturm'“.
  • KriPoZ Kriminalpolitische Tagung. Münster, 1. Dezember 2017: "Hasskriminalität. Regelungsdefizite im materiellen deutschen Strafrecht".
  • DAAD-Alumnitreffen Tbilissi.Tbilissi, 16. Juni 2017: "Das georgische Strafrecht unter dem Einfluß Europas".
  • Ringvorlesung Flucht, Asyl und Integration aus rechtlicher Sicht. Jena, 27. April 2016: "Der strafrechtliche Schutz vor Übergriffe auf Flüchtlinge"
  • Tagung Familie und Leihmutterschaft: Jena, 14. Januar 2016. "Das rechtliche Verbot der Leihmutterschaft in Deutschland".
  • Justizakademie des Landes Brandenburg, "Europarecht in der strafrechtlichen Praxis", Königswusterhausen, 17. Juni 2015.
  • Technische Universität Dresden, "Die Untreue (§ 266 StGB) fünf Jahre nach dem Landowsky-Beschluss des BVerfG", 3. Juni 2015.
  • Tiblisi State University, Georgien, "Der strafrechtliche Schutz der finanziellen Interessen der EU", 26. März 2015.
  • Jenaer Medienrechtliche Gespräche, "Der strafprozessuale Zugriff auf soziale Netzwerke", 5. Februar 2015, Universität Jena, Rosensäle.
  • Thüringer Arbeitskreis für Unternehmensrecht, Vortrag "Strafbarkeitsrisiko Insolvenzverwaltung - Zur Untreuestrafbarkeit des Insolvenzverwalters", 28. Januar 2015, Universität Jena.
  • Universität Jena, Antrittsvorlesung "Die Europäische Staatsanwaltschaft", Juni 2014.
  • Universität Jena, Ringvorlesung "Höchstrichterliche Rechtsprechung in der frühen Bundesrepublik", Mai 2014, Vortrag: "Skalen der strafrechtlichen Verantwortung für Systemunrecht - Zur höchstrichterlichen strafrechtlichen Bewertung der NS-Verbrechen".
  • Legal and Training Centre Macao, "Conference on protection of fundamental rights  - cultural rights", Vortrag: "The Protection of Cultural Rights in the International Criminal Law".
  • Zentralrat der Juden in Deutschland, Gemeindetag November 2013 Berlin, Beitrag und Diskussion "Beschneidungsdebatte".
  • DFG-Netzwerk "Die Rolle der Strafrechtsvergleichung bei der Europäisierung der Strafrechtspflege", 2. Workshop, Humboldt Universität zu Berlin, Mai 2013, Vortrag "Die Europäisierung der Allgemeinen Teile der nationalen Strafgesetzbücher in der Europäischen Union".
  • Hochschule für jüdische Studien Heidelberg (HfjS), Juli 2012, Tagung "Beschneidung - Das Zeichen des Bundes in der Kritik", Vortrag "Die Beschneidung von Knaben aus strafrechtswissenschaftlicher Sicht".
  • Österreichischer Rechtsanwaltskammertag, Strafrechtskommission 2011, Wien, Vortrag "Die deutsche (Banken-)Untreue im Lichte des Landowsky-Beschlusses des Bundesverfassungsgerichts".
  • Nationale Universität Jaroslav-Mudrij-der Weise-Akademie Charkow, Ukraine, 2003, Vorlesung "Strukturen des deutschen und europäischen Korruptionsstrafrechts"
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