Justitia

Schwerpunktbereich 6: Internationales Recht

Justitia
Foto: Jan-Peter Kasper/FSU

Welches Recht gilt in der Antarktis? Wer darf die Bodenschätze auf fremden Planeten abbauen? Welchen rechtlichen Bindungen unterliegt der Abschluss von Freihandelsabkommen wie TTIP oder CETA? Wann ist der Internationale Strafgerichtshof zuständig? Wie funktioniert der europäische Haftbefehl? Wann kann ein Verurteilter Beschwerde vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte einlegen? Welche Hürden birgt der BREXIT aus juristischer Sicht? Welches Recht findet Anwendung, wenn ich bei Amazon etwas kaufe? Vor welchem Gericht kann ich Facebook – oder Facebook mich – verklagen?

Mit wichtigen und spannenden Fragen wie diesen setzen sich die Studierenden im Schwerpunktbereich 6 auseinander.

Der SB 6 ist intradisziplinär vernetzt und interdisziplinär anschlussfähig. Er vereint Themen des Internationalen Privat- und Prozessrechts, des internationalen öffentlichen Rechts und des internationalen Strafrechts sowie des Europäischen Privatrechts, europäischen Verfassungs- und Verwaltungsrechts und des europäischen Strafrechts. Zugleich wirft das internationale und europäische Recht Fragen auf, die nicht nur die Rechtswissenschaft, sondern u.a. auch Politikwissenschaft, Wirtschaftswissenschaften, Geschichtswissenschaft und Philosophie beschäftigen.

Der Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Europarecht und Völkerrecht trägt fortlaufend zum SB 6 mit Lehrveranstaltungen zum internationalen öffentlichen Recht und mit besonderen Vortragsveranstaltungen und Vortragsreihen bei, die sich vor allem an die Studierenden richten.

 

Erdball Foto: Jan-Peter Kasper/FSU

Allgemeine Informationen

Ausführliche Informationen zum Schwerpunktbereich 6 (Internationales Recht) werden auf den Seiten der Rechtswissenschaftlichen Fakultät angeboten.

Flyer SB 6 Seite 1 Foto: Bild: Tilman Piesk, Lizenz: Creative Commons Attribution 3.0; Layout: FSU, Abt. Hochschulkommunikation

Broschüre

Ergänzt werden die allgemeinen Informationen durch eine Broschüre, [pdf 7MB] in der unter anderem Studierende und Alumni zu Wort kommen, die diesen Schwerpunktbereich gewählt haben.

schreibender Füller Foto: Anne Günther/FSU

Forschungskolloquium

Das Forschungskolloquium richtet sich an Graduierte und fortgeschrittene Studierende im Schwerpunktbereich Internationales Recht. Der Sprung vom Studium im Schwerpunktbereich zu einer Promotion ist erfahrungsgemäß groß. Deshalb sind die Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten und die Methodenreflexion sowohl im Schwerpunktbereich als auch im Rahmen der Graduiertenförderung besonders wichtig. Im Rahmen des Forschungskolloquiums soll Work in Process, sollen aber auch der Arbeitsprozess selbst sowie grundlegende und aktuelle Texte diskutiert werden. Die Teilnehmer/-innen sollen gezielt in den wissenschaftlichen Techniken des Schreibens, des Vortrags und des Auftretens auf Konferenzen geschult werden. Inhaltlich sollen Grundfragen der Internationalisierung des öffentlichen Rechts sowie Themen aus dem Völkerrecht und Europarecht zum Gegenstand des Forschungskolloquiums gemacht werden, die von übergreifendem Interesse sind und dazu beitragen können, einen ideellen Zusammenhang zu begründen. Gezielt gefördert werden soll auch die internationale Vernetzung der Doktorand/-innen sowie der Erwerb der für interdisziplinäres Arbeiten erforderlichen Qualifikationen.

Die Termine werden noch bekannt gegeben.

Diese Seite teilen
Die Uni Jena in den sozialen Medien:
Ausgezeichnet studieren:
  • Logo der Initiative "Total E-Quality"
  • Logo des Best Practice-Club "Familie in der Hochschule"
  • Logo des Projekts "Partnerhochschule des Spitzensports"
  • Qualitätssiegel der Stiftung Akkreditierungsrat - System akkreditiert
Zurück zum Seitenanfang