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Foto: Jan-Peter Kasper/FSU
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Zu allen Lehrveranstaltungen werden umfangreiche Materialien zur Verfügung gestellt. Diese können über Moodle abgerufen werden. Um dort Zugriff auf die Materialien zu erhalten, melden Sie sich bitte über Friedolin zur Vorlesung an.

Vorlesungen und Seminar im Wintersemester 2019/2020

Grundzüge des Völkerrechts Inhalt einblenden

Die Vorlesung findet dienstags, 8 Uhr c.t. im HS 7 statt.

Beschreibung:
Die Bedeutung des Völkerrechts für die innerstaatliche Rechtsanwendung steigt ständig. Infolge der Internationalisierung und Globalisierung kommt auch eine innerstaatliche juristische Tätigkeit immer seltener ohne Kenntnisse der einschlägigen völkerrechtlichen Regeln aus. Daher richtet sich diese Pflichtveranstaltung an alle Studierenden. Sie gibt einen systematischen Überblick über die Gegenstände des Völkerrechts, insbesondere seine Rechtsquellen und Auslegungsmethoden, die Völkerrechtssubjekte und ihre Rechte und Pflichten. Ein besonderes Augenmerk liegt auf den Bezügen zur deutschen Rechtsordnung und Rechtspraxis.

Literaturempfehlungen:
von Arnauld, Völkerrecht, 3. Aufl. 2016; Graf Vitzthum/Proelß (Hrsg.), Völkerrecht, 7. Aufl. 2016; Herdegen, Völkerrecht, 18. Aufl. 2019; Ipsen (Hrsg.), Völkerrecht, 7. Aufl. 2018; Klabbers, International Law, 2. Aufl. 2017; Krajewski, Völkerrecht, 1. Aufl. 2016; Peters, Völkerrecht: Allgemeiner Teil, 4. Aufl. 2016.

Klausur für Studierende im Nebenfach:
Dienstag, 11. Februar 2020, 8 Uhr s.t., SR 1.29

Europäisches Verfassungs- und Verwaltungsrecht Inhalt einblenden

Die Vorlesung findet dienstags, 16 Uhr c.t. im HS 6 statt.

Beschreibung:
Die Vorlesung behandelt im ersten Teil die Grundstrukturen des Europäischen Verfassungsrechts auf der Grundlage des EUV, AEUV und der GrCh. Hierzu gehören Fragen der horizontalen und vertikalen Gewaltenteilung, des Vorrangs von Unionsrecht, des europäischen Grundrechtsschutzes und des Verhältnisses zum deutschen Verfassungsrecht. Im verwaltungsrechtlichen Teil werden die Besonderheiten des direkten Vollzugs durch Organe und Einrichtungen der EU ebenso wie die Europäisierung des mitgliedstaatlichen Rechts beim indirekten Vollzug von Unionsrecht an ausgewählten Einzelproblemen erläutert. Besondere Beachtung finden aktuelle Entwicklungen und Reformvorschläge.

Literaturempfehlungen:
von Bogdandy/Bast (Hrsg.), Europäisches Verfassungsrecht, 2. Aufl. 2009; Craig, EU Administrative Law, 3. Aufl. 2018; Hatje/Müller-Graff (Hrsg.), Europäisches Organisations- und Verfassungsrecht, Enzyklopädie Europarecht, Bd. 1, 2014; Rosas/Armati, EU Constitutional Law: An Introduction, 3. Aufl. 2018; Schütze, European Constitutional Law, 2. Aufl. 2015; Streinz, Europarecht, 10. Aufl. 2016; Terhechte (Hrsg.), Verwaltungsrecht der Europäischen Union, 2011.

Klausur:
Dienstag, 11. Februar 2020, 16 Uhr s.t., SR 1.23

Repetitorium Öffentliches Recht Inhalt einblenden

Die Vorlesung findet donnerstags, 09:30 Uhr bis 13:30 Uhr im Hörsaal (Domaschk-Hörsaal) in der August-Bebel-Straße 4 statt.

Beschreibung:
Das Examensrepetitorium Öffentliches Recht dient der Wiederholung und Vertiefung des examensrelevanten Stoffes. In diesem Semester ist die Veranstaltung schwerpunktmäßig dem Allgemeinen Verwaltungsrecht sowie dem Staats- und Europarecht gewidmet.
In jeder Sitzung des Repetitoriums werden zwei längere Fälle auf Examensniveau besprochen. Trainiert werden dadurch Grundfähigkeiten (Sachverhaltsanalyse, Subsumtionstechnik, Klausurtaktik, Argumentation), wiederholt wird der fallspezifisch behandelte Rechtsstoff.
Der Abdeckung des gesamten examensrelevanten Prüfungsstoffs dienen jeweils zwei Theorieblöcke. Auf der Grundlage der zuvor im Eigenstudium erworbenen Kenntnisse (vgl. dazu die jeweilige Lektüreempfehlung) werden darin examensrelevante Problemschwerpunkte behandelt; die Fragen im Rahmen der Theorieblöcke dienen zugleich der frühzeitigen Vorbereitung auf die mündliche Prüfung.

Literaturempfehlungen:
Hakenberg, Europarecht, 8. Aufl. 2018; Hufen, Verwaltungsprozessrecht, 11. Aufl. 2019; Manssen, Staatsrecht II, 16. Aufl. 2019; Maurer, Staatsrecht I; 7. Aufl. 2018; Maurer/Waldhoff, Allgemeines Verwaltungsrecht, 19. Aufl. 2017.

Seminar "Aktuelle Fragen des internationalen und europäischen Menschenrechtsschutzes" Inhalt einblenden

Beschreibung:
Vor 60 Jahren – 1959 – wurde der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Straßburg von den Mitgliedstaaten des Europarats errichtet. 2020 steht die „UN Human Rights Treaty Body Review“ im universellen Schutz der Menschenrechte an. Insgesamt ist der internationale und europäische Schutz der Menschenrechte mit vielfältigen Herausforderungen konfrontiert. Dies ist der Anlass, in einem Seminar aktuelle Fragen des internationalen und europäischen Menschenrechtsschutzes zu bearbeiten. Dabei werden vor allem neuere Entwicklungen in der Rechtsprechung analysiert.
Leistungsnachweise können – themenabhängig – für die Schwerpunktbereiche 4 und 6 ausgestellt werden.

Themen:

Aktuelle Entwicklungen im materiellen Recht

  1. Das Recht auf Familienzusammenführung nach Art. 8 EMRK in der Rechtsprechung des EGMR
  2. Aspekte des Menschenrechtsschutzes für Migrant/-innen auf dem Mittelmeer
  3. Menschenrechte und Digitalisierung: der Datenschutzdiskurs der Vereinten Nationen und Verpflichtungen der Unternehmen im Bereich der Menschenrechte
  4. Land grabbing und internationale Menschenrechte
  5. Klimaschutz und internationale Menschenrechte
  6. Menschenrechte und Umwelt in der Rechtsprechung des Inter-Amerikanischen Gerichtshofs für Menschenrechte
  7. Geschlechteridentität und gleichgeschlechtliche Ehe in der Rechtsprechung des Interamerikanischen Gerichtshofs für Menschenrechte
  8. Islamisches Kopftuch und internationale Menschenrechte

Aktuelle Konflikte des BVerfG mit europäischen Grund- und Menschenrechtsgerichten

  1. Streikrecht für Beamte
  2. Selbstbestimmungsrecht der Religionen und kirchliches Arbeitsrecht

Aktuelle Querschnittsthemen

  1. Neue Verfahrensarten des EGMR: Verfahren bei Verstößen gegen die Befolgungspflicht nach Art. 46 EMRK („infringement proceedings“) und Gutachtenverfahren
  2. Durchsetzung von Urteilen des EGMR
  3. Bedeutung von Margin of appreciation und European Consensus für den Menschenrechtsschutz
  4. Menschenrechte und transnationale Unternehmen
  5. Menschenrechtsverletzung und nichtstaatliche Akteure am Beispiel der FIFA
  6. Der Europarat und Russland

Die Themenbereiche sind bewusst noch offen formuliert, bieten zum Teil mehrere Möglichkeiten, auf sie zuzugreifen. Die notwendige Konkretisierung der Themenstellung erfolgt bei den Probeseminararbeiten nach Absprache.

Termin:
Das Seminar wird am 24. Januar 2020 stattfinden.

Anmeldung:
per E-Mail an susanne.prater@uni-jena.de

Im Fokus: Lehre im Schwerpunktbereich 6 – Internationales Recht

Der Lehrstuhl trägt fortlaufend zur Lehre im SB 6 bei.

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