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Lehre

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Foto: Jan-Peter Kasper (Universität Jena)
Information

Zu allen Lehrveranstaltungen werden umfangreiche Materialien zur Verfügung gestellt. Diese können über Moodle abgerufen werden. Um dort Zugriff auf die Materialien zu erhalten, melden Sie sich bitte über Friedolin zur Vorlesung an.

Vorlesungen und Seminar im Sommersemester 2020

Staatsrecht III Inhalt einblenden

dienstags, 8 Uhr c.t.

Beschreibung:
Die Vorlesung widmet sich den verfassungsrechtlichen Bezügen des Grundgesetzes zum Völker- und Europarecht, soweit sie Pflichtfachstoff in der Ersten Prüfung sind. Diese Materie ist von zunehmender Bedeutung, im Grundgesetz aber nur fragmentarisch geregelt und stark durch die verfassungsgerichtliche Rechtsprechung geprägt. Gegenstände der Vorlesung sind insbesondere die Kompetenzverteilung im Bereich des auswärtigen Handelns, die Wirkungsweise der verschiedenen völkerrechtlichen Rechtsquellen in der deutschen Rechtsordnung und die Mitwirkung Deutschlands in Internationalen Organisationen. Besondere Aufmerksamkeit finden die Vorschriften zur europäischen Integration. Zudem vermittelt die Vorlesung die für das Gesamtverständnis erforderlichen Grundlagen des Völker- und Europarechts. Probleme des gerichtlichen Rechtsschutzes bei völkerrechtlichen und europarechtlichen Fragen schließen die Vorlesung ab.

Literaturempfehlungen:
Lehrbuchempfehlungen und weitere Lesehinweise werden in der Veranstaltung gegeben. Benötigt wird eine Ausgabe des Grundgesetzes und der Gründungsverträge der Europäischen Union.

Vertiefung Völkerrecht Inhalt einblenden

dienstags, 14 Uhr c.t.

Beschreibung:
Die Vorlesung erarbeitet Problemschwerpunkte des Völkerrechts anhand aktueller Fallkonstellationen. Im Mittelpunkt stehen Herausforderungen für das Völkerrecht der Gegenwart sowie aktuelle und grundlegende Gerichtsentscheidungen.

Literaturempfehlungen:
Lehrbuchempfehlungen und weitere Lesehinweise werden in der Veranstaltung gegeben. Benötigt wird eine Sammlung völkerrechtlicher Verträge.

Klausurtermin:
21. Juli 2020, 14 Uhr s.t., SR 1.24

Examensklausurenkurs Inhalt einblenden

Alle Informationen zum Examensklausurenkurs finden Sie auf der Seite zur Examensvorbereitung der Rechtswissenschaftlichen Fakultät.

Seminar "Technologische Innovationen und internationales Recht" Inhalt einblenden

Ganze Rechtsgebiete des Völkerrechts – wie das Recht bewaffneter Konflikte, das internationale Gesundheitsrecht, Handelsrecht, Luftfahrtrecht, Weltraumrecht, Seerecht, Umweltrecht – sind stark von technologischen und wissenschaftlichen Innovationen geprägt oder verdanken ihnen gar ihre Entstehung. Aktuell haben die Vereinten Nationen eine Strategie dafür entwickelt, wie der Einsatz neuer Technologien wie Künstliche Intelligenz, Biotechnologie, Materialwissenschaft und Robotik die Verwirklichung der „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ beschleunigen soll. Zugleich bergen sich schnell entwickelnde Technologien das Risiko, mehr Ungleichheit und Gewalt hervorzubringen.

Gegenstand des Seminars sind die mit Entwicklungen wie autonomen Waffensystemen, Biotechnologie, Cyberkriminalität, Cyberkrieg und Cyberterrorismus, Kryptowährungen, Geo-Engineering, der Ressourcengewinnung im Weltraum oder dem Tiefseebodenbergbau, dem Weltraumschrott oder der Aufrüstung im Weltall verbundenen aktuellen Herausforderungen und Rechtsfragen des Völkerrechts. Leistungsnachweise können – themenabhängig – für die Schwerpunktbereiche 4 und 6 ausgestellt werden.

Das Seminar wird als Blockseminar am Ende der Vorlesungszeit durchgeführt.

Für Wissenschaftliche Arbeiten können Sie sich bis zum 28. Februar 2020 persönlich im Sekretriat des Lehrstuhls anmelden. Bitte bringen Sie in diesem Fall eine Kopie Ihres Probeseminarscheins mit.

Interessierte Studierende für eine Probeseminararbeit melden sich bitte mit einer E-Mail an susanne.prater@uni-jena.de an.

Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2020/2021

Wegen eines Forschungssemesters werden im Wintersemester 2020/2021 keine Lehrveranstaltungen angeboten.

Lehrbeauftragter Dr. Stephan Wilske

Herr Dr. Wilske bietet im Wintersemester 2020/2021 die einstündige Vorlesung "Einführung in die internationale Schiedsgerichtsbarkeit" an.

Termin:
mittwochs, 14 Uhr, via Zoom

Kommentar:
Die Beilegung transnationaler wirtschaftlicher Streitigkeiten erfolgt heutzutage regelmäßig durch Schiedsgerichte und nicht durch staatliche Gerichte. Soweit sich solche Streitigkeiten gegen Staaten richten, haben sie regelmäßig auch politische und völkerrechtliche Bedeutung. Die Vorlesung vermittelt Grundkenntnisse der internationalen Handels- und Investitionsschiedsgerichtsbarkeit. Sie richtet sich an interessierte Studierende vorgerückter Semester und Graduierte und soll wenigstens Grundkenntnisse der internationalen Schiedsgerichtbarkeit vermitteln. Zu einzelnen (insbesondere tagesaktuellen) Themen werden ausländische Gastdozenten (in englischer Sprache) sprechen. Am Ende des Semesters soll – auch in Vorbereitung auf die Teilnahme an Moot Courts – ein mock hearing stattfinden. Bei aktiver Teilnahme wird eine Teilnahmebestätigung ausgestellt, die bei Bestehen einer freiwilligen Abschlussklausur entsprechend qualifiziert wird.

Literaturhinweise:
Elsing, Internationale Schiedsgerichte als Mittler zwischen den prozessualen Rechtskulturen, JuS 2002, 108 ff.; Markert/Leisinger, Grundzüge und Entwicklung der internationalen Schiedsgerichtsbarkeit, KSzW 2013, 119 ff.; Schütze, Schiedsgericht und Schiedsverfahren, 6. Aufl. 2016; zur Vertiefung Salger/Trittmann, Internationale Schiedsverfahren – Praxishandbuch, 2019 und Born, International Commercial Arbitration, Vol. I–III, 2. Aufl. 2014.

Im Fokus: Lehre im Schwerpunktbereich 6 – Internationales Recht

Der Lehrstuhl trägt fortlaufend zur Lehre im SB 6 bei.

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