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Forschung

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Foto: Susanne Prater

Forschungsinteressen

  • Völkerrecht: allgemeines Völkerrecht und Grundlagen (Konstitutionalisierung/internationale Komponente des Global Constitutionalism, Völkerrechtsphilosophie, Völkerrechtstheorie, völkerrechtliche Ideengeschichte), Recht internationaler Organisationen, Menschenrechte, Recht der Verträge, Friedenssicherung und humanitäres Völkerrecht, Völkerrecht und öffentliche Güter, Völkerrecht und innerstaatliches Recht
  • Europäisches Verfassungsrecht und institutionelles Europarecht
  • Verfassungsvergleichung (insb. USA, Kanada, EU; vergleichende Komponente des Global Constitutionalism; vergleichendes Recht der Außenbeziehungen)
  • Deutsches Verfassungsrecht (insb. Bundesstaat, Grundrechte und hier vor allem Strukturfragen des Grundrechtsschutzes, Recht der Außenbeziehungen, Wehrverfassungsrecht)

Profil

Am Lehrstuhl befasst sich ein Team aus jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit Themen, die an die bisherigen Forschungsschwerpunkte des Lehrstuhlinhabers anknüpfen. Als Forschungsgegenstände kommen aber weiterhin etwa auch Themenstellungen aus der Völkerrechtsgeschichte, aus dem Bereich Völkerrecht und globale öffentliche Güter oder mit der Krise des Rechtsstaatsprinzips in der Europäischen Union zusammenhängende Fragen in Betracht.

Eine Leitidee der Forschung ist, dass globale Herausforderungen wie Klimawandel, Migration, zunehmende Ungleichheit oder die Instabilität und Krisenhaftigkeit der Wirtschaft – gerade angesichts einer weit verbreiteten Globalisierungsmüdigkeit – sowohl für die Problemanalyse als auch die Erarbeitung von Reformvorschlägen tiefgehende Kenntnisse des einschlägigen Völkerrechts sowie seiner Wechselwirkungen etwa mit dem Recht der Europäischen Union und dem innerstaatlichen Recht erfordern.

Schon bald soll ein Forschungskolloquium für Graduierte und fortgeschrittene Studierende im Schwerpunktbereich Internationales Recht ins Leben gerufen werden. Der Sprung vom Studium im Schwerpunktbereich zu einer Promotion ist erfahrungsgemäß groß. Deshalb sind die Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten und die Methodenreflexion sowohl im Schwerpunktbereich als auch im Rahmen der Graduiertenförderung besonders wichtig. Im Rahmen des Forschungskolloquiums soll Work in Process, sollen aber auch der Arbeitsprozess selbst sowie grundlegende und aktuelle Texte diskutiert werden. Die Teilnehmer/-innen sollen gezielt in den wissenschaftlichen Techniken des Schreibens, des Vortrags und des Auftretens auf Konferenzen geschult werden. Inhaltlich sollen Grundfragen der Internationalisierung des öffentlichen Rechts sowie Themen aus dem Völkerrecht und Europarecht zum Gegenstand des Forschungskolloquiums gemacht werden, die von übergreifendem Interesse sind und dazu beitragen können, einen ideellen Zusammenhang der Jenaer Doktorand/-innen im internationalen öffentlichen Recht zu begründen. Gezielt gefördert werden soll auch die internationale Vernetzung der Doktorand/-innen sowie der Erwerb der für interdisziplinäres Arbeiten erforderlichen Qualifikationen.

Aktuelle Texte

Im Erscheinen:

Vollständige Angaben zu Prof. Dr. Kleinleins Veröffentlichungen finden Sie im Schriftenverzeichnis [pdf 59KB].

Auf der SSRN-Autorenseite kann ein Teil der Veröffentlichungen im Volltext eingesehen werden.

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