Übung im Strafrecht für Fortgeschrittene

 

Art der Veranstaltung: Übung

 

Zeit und Ort:

Ab dem 27.04.2018: Freitag, 10.00 - 12.00 Uhr (c.t.), HS 1, Carl-Zeiß-Str. 3

Den Terminplan finden Sie hier.

Die Hausarbeit wird am 09.02.2018 ausgegeben. Der Sachverhalt wird in das Netstorage/Filr gestellt, kann jedoch auch im Sekratariat des Lehrstuhls von Prof. Dr. Knauer (Raum 2.60, Carl-Zeiß-Str. 3) abgeholt werden. 

Die Hausarbeit ist spätestens bis zum 11.04.2018 im Sekretariat des Lehrstuhls von Prof. Dr. Knauer (Raum 2.60, Carl-Zeiß-Str. 3) abzugeben. Ein Eingang per E-Mail oder Fax ist ausgeschlossen. Die Hausarbeit kann auch auf dem Postweg übersandt werden, entscheidend ist dabei das Datum des Poststempels (11.04.2018). Die Postadresse finden Sie auf der Homepage des Lehrstuhls von Prof. Dr. Knauer unter "Kontakt".

 

Kommentar:

Gem. §§ 16 II 1 Nr. 2, 17 II 1 Nr. 5 ThürJAPO ist die erfolgreiche Teilnahme an den Fortgeschrittenenübungen (umgangssprachlich sog. „Großen Übungen“) Voraussetzung für die Zulassung zum Ersten Staatsexamen. Um an der Übung erfolgreich teilgenommen zu haben, muss gem. §§ 16 II 2, 3 ThürJAPO, 6 II 3, III StudO mindestens eine zur Übung gehörige Aufsichtsarbeit (Klausur) und eine Hausarbeit in einem Studienjahr mit wenigstens 4 Punkten bestanden worden sein. Hierüber wird ein Leistungsnachweis ausgestellt.

Im Rahmen der Übung werden drei Klausuren sowie eine Ferienhausarbeit gestellt, vgl. § 6 II 2 StudO. Die Ferienhausarbeit der darauffolgenden Übung im Strafrecht für Fortgeschrittene im WS 2017/2018 kann, sofern die Hausarbeit bestanden wird, rückwirkend auf diese Übung im Sommersemester 2017 angerechnet werden, so dass den Teilnehmern im Ergebnis zwei Hausarbeiten für das Bestehen der strafrechtlichen Fortgeschrittenenübung im Sommersemester 2017 angeboten werden.

Der Studienplan sieht ein Absolvieren der Übung im 4. oder 5. Semester vor. Gem. § 6 II 1 StudO und § 1 II ZwiPrO darf die Fortgeschrittenenübung im Strafrecht rechtswirksam aber erst nach Bestehen der strafrechtlichen Zwischenprüfungsleistung besucht werden. Gem. § 6 II 1 StudO, § 3 II ZwiPrO ist außerdem das Bestehen einer Probehausarbeit Zulassungsvoraussetzung, wenn (bzw. da) für das Bestehen der Zwischenprüfung eine Hausarbeit nicht anzufertigen ist.

Nach Absolvieren der Fortgeschrittenenübung im Strafrecht ist die Teilnahme an strafrechtlichen Examensklausuren zulässig, § 4 IV 3 StudO.

Die Übung vermittelt den Studierenden in dialogischer Unterrichtsform die Methodik der Rechtsanwendung und die Technik der strafrechtlichen Falllösung. Den Studierenden wird in Form von Aufsichtsarbeiten und Hausarbeiten Gelegenheit gegeben, die Rechtsanwendung zu üben und dabei in den Vorlesungen bereits behandelte Stoffgebiete der Pflichtfachbereichs (vgl. §§ 12, 14 I, II Nr. 3; 20 I, II Nr. 3, 4 ThürJAPO) zu wiederholen und zu vertiefen. Die Klausuren werden jeweils anhand thematisch passender Übungsfälle vorbereitet. Der inhaltliche Schwerpunkt der Übung liegt im Besonderen Teil des Strafrechts. Vorausgesetzt werden solide Kenntnisse des Allgemeinen Teils.

Die Übung wendet sich auch an Nebenfachstudierende nach Maßgabe des jeweiligen Prüfungsrechts.

 

Vorlesungsmaterialien:

Den Teilnehmern werden zur Vor- und Nachbereitung der Übung Materialien im Netstorage/Filr zur Verfügung gestellt.

 

 Literaturempfehlung:

Beulke, Klausurenkurs im StrafR II, 3. Aufl. 2014; Eisele, BT-1, 4. Aufl. 2017, u. BT-2, 4. Aufl. 2017; Kindhäuser, BT-1, 7. Aufl. 2015, u. BT-2, 9. Aufl. 2016; Küper/Zopfs, Definitionen mit Erläuterungen, 9. Aufl. 2015; Lackner/Kühl, StGB, 28. Aufl. 2014; Rengier, BT-1, 19. Aufl. 2017, u. BT-2, 18. Aufl. 2017; Schramm, StrafR BT-1, 2017; Wessels/Hettinger, BT-1, 40. Aufl. 2016; Wessels/Hillenkamp, BT-2, 39. Aufl. 2016.