Prof. Dr. Thomas Kleinlein

Willkommen auf den Seiten des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, Europarecht und Völkerrecht

   
Lehrstuhlinhaber:   Prof. Dr. Thomas Kleinlein  
       
Postadresse:
  Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Europarecht und Völkerrecht
Rechtswissenschaftliche Fakultät
Friedrich-Schiller-Universität Jena
07737 Jena
 
       
Standort:
  Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Europarecht und Völkerrecht
Rechtswissenschaftliche Fakultät
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Zi. 1.55
Carl-Zeiß-Straße 3
07743 Jena
 
       
E-Mail:
   
       
Sprechstunde:   mittwochs, 16 bis 17 Uhr (n.V.)  
       
       
       
Sekretariat:   Susanne Prater  
       
Tel.:   +49 (0)3641 942200  
Fax:   +49 (0)3641 942202  
E-Mail:    
       
Sprechzeiten
Sekretariat:
  montags bis donnerstags,
12:30 Uhr bis 15:00 Uhr
 
   
 

Wissenschaftlicher Werdegang

   

Studium der Rechtswissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München und an der University of Oxford; Erstes und Zweites Juristisches Staatsexamen (2002/2004); wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Öffentliches Recht der Goethe-Universität Frankfurt am Main (bei Prof. Dr. Stefan Kadelbach); 2009 Promotion; Eigene Stelle der Deutschen Forschungsgemeinschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main; Forschungsaufenthalte an der Yale Law School und an der University of Michigan Law School; 2016 Habilitation; Venia legendi für die Fachgebiete Öffentliches Recht, Völkerrecht, Europarecht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung; Lehrstuhlvertretungen an der Ludwig-Maximilians-Universität München, an der Humboldt-Universität zu Berlin und an der Friedrich-Schiller-Universität Jena; seit 2018 Universitätsprofessor an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

       
ThomasKleinlein Foto: Anne Günther/FSU

 

Forschungsinteressen

  • Völkerrecht: allgemeines Völkerrecht und Grundlagen (Konstitutionalisierung/internationale Komponente des Global Constitutionalism, Völkerrechtsphilosophie, Völkerrechtstheorie, völkerrechtliche Ideengeschichte), Recht internationaler Organisationen, Menschenrechte, Recht der Verträge, Friedenssicherung und humanitäres Völkerrecht, Völkerrecht und öffentliche Güter, Völkerrecht und innerstaatliches Recht
  • Europäisches Verfassungsrecht und institutionelles Europarecht
  • Verfassungsvergleichung (insb. USA, Kanada, EU; vergleichende Komponente des Global Constitutionalism; vergleichendes Recht der Außenbeziehungen)
  • Deutsches Verfassungsrecht (insb. Bundesstaat, Grundrechte und hier vor allem Strukturfragen des Grundrechtsschutzes, Recht der Außenbeziehungen, Wehrverfassungsrecht)

 

Publikationen

 

Sekretärin

   

Susanne Prater

Raum 1.55
Telefon: +49 (0)3641 942200
Telefax: +49 (0)3641 942202
E-Mail:

   
     

Wissenschaftliche Mitarbeiter/-innen

   

Jakob Freudenberger

Raum 1.62
Telefon: +49 (0)3641 942203
E-Mail:

   
     

Silke Weller

Raum 1.62
Telefon: +49 (0)3641 942203
E-Mail:

   
     

Studentische Hilfskräfte

   

Lina-Sophie Horn

Raum 1.57
Telefon: +49 (0)3641 942204

   

Janne König

Raum 1.57
Telefon: +49 (0)3641 942204

   
     

 

 

 

 

Forschungsschwerpunkte

  • Völkerrecht: allgemeines Völkerrecht und Grundlagen (Konstitutionalisierung/internationale Komponente des Global Constitutionalism, Völkerrechtsphilosophie, Völkerrechtstheorie, völkerrechtliche Ideengeschichte), Recht internationaler Organisationen, Menschenrechte, Recht der Verträge, Friedenssicherung und humanitäres Völkerrecht, Völkerrecht und öffentliche Güter, Völkerrecht und innerstaatliches Recht
  • Europäisches Verfassungsrecht und institutionelles Europarecht
  • Verfassungsvergleichung (insb. USA, Kanada, EU; vergleichende Komponente des Global Constitutionalism; vergleichendes Recht der Außenbeziehungen)
  • Deutsches Verfassungsrecht (insb. Bundesstaat, Grundrechte und hier vor allem Strukturfragen des Grundrechtsschutzes, Recht der Außenbeziehungen, Wehrverfassungsrecht)

 

Publikationen

 

Perspektiven

Geplant ist, dass sich ein Team aus jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern am Lehrstuhl mit Themen befasst, die an die bisherigen Forschungsschwerpunkte des künftigen Lehrstuhlinhabers anknüpfen. Als Gegenstände der Forschung am Lehrstuhl kommen aber weiterhin etwa auch Themenstellungen aus der Völkerrechtsgeschichte, aus dem Bereich „Völkerrecht und globale öffentliche Güter“ oder mit der Krise des Rechtsstaatsprinzips in der Europäischen Union zusammenhängende Fragen in Betracht.

Eine Leitidee der Forschung ist, dass globale Herausforderungen wie Klimawandel, Migration, zunehmende Ungleichheit oder die Instabilität und Krisenhaftigkeit der Wirtschaft – gerade angesichts einer weit verbreiteten „Globalisierungsmüdigkeit“ – sowohl für die Problemanalyse als auch die Erarbeitung von Reformvorschlägen tiefgehende Kenntnisse des einschlägigen Völkerrechts sowie seiner Wechselwirkungen etwa mit dem Recht der Europäischen Union und dem innerstaatlichen Recht erfordern.

Schon bald soll ein Forschungskolloquium für Graduierte und fortgeschrittene Studierende im Schwerpunktbereich „Internationales Recht“ ins Leben gerufen werden. Der Sprung vom Studium im Schwerpunktbereich zu einer Promotion ist erfahrungsgemäß groß. Deshalb sind die Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten und die Methodenreflexion sowohl im Schwerpunktbereich als auch im Rahmen der Graduiertenförderung besonders wichtig. Im Rahmen des Forschungskolloquiums soll „Work in Process“, sollen aber auch der Arbeitsprozess selbst sowie grundlegende und aktuelle Texte diskutiert werden. Die Teilnehmer/-innen sollen gezielt in den wissenschaftlichen Techniken des Schreibens, des Vortrags und des Auftretens auf Konferenzen geschult werden. Inhaltlich sollen Grundfragen der Internationalisierung des öffentlichen Rechts sowie Themen aus dem Völkerrecht und Europarecht zum Gegenstand des Forschungskolloquiums gemacht werden, die von übergreifendem Interesse sind und dazu beitragen können, einen ideellen Zusammenhang der Jenaer Doktorand/-innen im internationalen öffentlichen Recht zu begründen. Gezielt gefördert werden soll auch die internationale Vernetzung der Doktorand/-innen sowie der Erwerb der für interdisziplinäres Arbeiten erforderlichen Qualifikationen.