Gründung des Vereins zur Förderung des Instituts für Energiewirtschaftsrecht an der Friedrich-Schiller-Universität Jena e.V.
Eine exzellente Idee setzt sich durch. Nach intensiver Vorbereitung hat sich am Donnerstag (14. Dezember) der Verein zur Förderung des Instituts für Energiewirtschaftsrecht an der Friedrich-Schiller-Universität Jena e. V. (Trägerverein Energiewirtschaft) gegründet. Aufgabe des Vereins ist es, durch das an der Universität Jena zu errichtende Institut für Energiewirtschaftsrecht die Entwicklung des Energiewirtschaftsrechts unter Einbeziehung seiner interdisziplinären Grundlagen und seiner wirtschaftlichen, technischen und politischen Rahmenbedingungen zu fördern.
Nicht ohne Stolz und mit großer Freude begrüßte am Montag (18. Dezember) Norbert Schremb, Vorsitzender des Vorstandes des Trägervereins Energiewirtschaft und Präsident des INDUSTRIECLUB THÜRINGEN die Vertreter der Medien zur ersten Pressekonferenz im Hotel Schwarzer Bär. Besonders gefreut habe er sich darüber, dass während der Gründungsveranstaltung von 38 Teilnehmern 36 Personen, Institutionen und Unternehmen die Vereinssatzung unterzeichnet haben und damit Gründungsmitglieder geworden sind. Die Signale aus Industrie und Finanzwesen "stimmen mich hoffnungsfroh. Mein Dank gilt allen Beteiligten für außerordentliches Engagement, insbesondere Ihnen, Herr Prof. Lippert, haben Sie doch die Idee wie kein Zweiter von uns befördert."
"Die Friedrich-Schiller-Universität hat die Chance genutzt, mit einem Institut für Energiewirtschaftsrecht die wissenschaftlichen Potenziale der Region, ich denke hierbei an die Universität Ilmenau, aber auch an die Bauhaus-Universität Weimar, in einen interdisziplinären Verbund zu stellen, energiewirtschaftliche Fragestellungen von der Rohstoffgewinnung bis zur Energienutzung zu diskutieren und zukunftsweisende Lösungen zu erarbeiten", so Prof. Dr. Michael Lippert. Dr. Hans-Jürgen Budde unterstreicht diese Aussagen: "Ich bin mir sicher, dass das Institut weit über die Region Mitteldeutschlands ausstrahlen wird."
Nicht anders sieht dies Prof. Dr. Walter Bayer, Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Jenaer Universität: "Wir beschäftigen uns hier bereits seit vielen Jahren in Forschung und Lehre mit energierechtlichen Fragen. Gemeinsam mit unseren Kollegen aus den Wirtschafts- und den Geowissenschaften sowie der starken energietechnischen Performance der TU Ilmenau, den bauwissenschaftlichen Impulsen der Bauhaus-Universität Weimar haben wir, um es mit den Worten der Formel-1 zu sagen, ein starkes Gesamtpaket geschnürt, mit dem man Rennen gewinnen kann."
Energie ist knapp, deshalb teuer und umweltrelevant. Das sind Gründe genug für Rüdiger Peter Quint, Geschäftsführer der GASAG WärmeService GmbH, aber auch für viele seiner Kollegen aus den übrigen Bundesländern und dem benachbarten Ausland, sich intensiv mit Fragen der Energieeffizienz und damit der Energiesicherheit auseinander zu setzen. "Gerade der gesellschaftliche Austausch und der Diskurs von Wissenschaft und Praxis werden weitere Möglichkeiten der Energieeinsparung als eine immer wichtiger werdende Energiequelle schaffen. Viele meiner Kollegen werden sich deshalb hier in Jena einbringen."
"Als ehemaliger Oberbürgermeister der Stadt Jena freue ich mich ganz besonders über so viel Engagement. Für mich ist dies ein weiterer Schritt zur Normalität. Denn ein energiewirtschaftliches Institut hat in den neuen Bundesländern bisher gefehlt. Nun liegt es an uns, respektive an der Universität Jena, dieser überzeugenden Idee mit der Gründung des Instituts Raum zu schaffen, um auf zukunftsgestaltende Fragen der Energieversorgung mit Intelligenz, Kraft und Nachhaltigkeit zu antworten" so Dr. Peter Röhlinger.
Kontakt: Prof. Dr. Walter Bayer
Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Jena, Carl-Zeiß-Str. 3, 07743 Jena
Tel.: 03641 / 942000, E-Mail:
Meldung vom: 2006-12-19 08:22
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